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Wirtschaft EU sieht sich für Fischfangmethoden zuständig
Nachrichten Wirtschaft EU sieht sich für Fischfangmethoden zuständig
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00:05 26.01.2018
Ein sogenanntes Grundschleppnetz aus Polyethylen Quelle: Foto: D. Lilienthal
Luxemburg

Für ein Verbot bestimmter Fischfangmethoden in der deutschen Nord- und Ostsee ist einem wichtigen EU-Gutachter zufolge die Europäische Union und nicht Deutschland allein zuständig. Ein Verbot bestimmter Fangmethoden könne Auswirkungen auf die Fischereiinteressen anderer EU-Staaten haben, erklärte der Generalanwalt am EU-Gerichtshof (EuGH), Nils Wahl, gestern in Luxemburg.

In dem konkreten Fall wollte der Deutsche Naturschutzring Fischern in den Schutzgebieten Sylter Außenriff und Pommersche Bucht unter anderem den Fischfang mit Grundschleppnetzen verbieten lassen. Die Naturschützer forderten 2014 das deutsche Bundesamt für Naturschutz auf, diese Methoden zu untersagen, da sie u.a. den Meeresboden zerstörten und Seevögel und Schweinswale als ungewollter Beifang in den Netzen hängen blieben. Das Bundesamt lehnte diesen Antrag mit der Begründung ab, dass eine Entscheidung darüber in die Zuständigkeit der EU fiele. Der Naturschutzring klagte daraufhin beim Verwaltungsgericht Köln, das den Fall an den EuGH weitergab. Der Europäische Gerichtshof dürfte in diesem Fall in einigen Monaten ein rechtskräftiges Urteil fällen.

Rechtssache: C-683/16

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