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Wirtschaft Ende des 500-Euro-Scheins eingeläutet
Nachrichten Wirtschaft Ende des 500-Euro-Scheins eingeläutet
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01:32 06.05.2016
Eine 500-Euro-Banknote Quelle: Archiv
Frankfurt/Main

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Ende des 500-Euro-Scheins eingeläutet. Der EZB-Rat beschloss in Frankfurt am Main, dass die Ausgabe des Scheines gegen Ende des Jahres 2018 eingestellt werde. Damit dürfte der 500-Euro-Schein langfristig aus den Geldbörsen verschwinden — verbliebene Scheine sollen ihren Wert aber behalten. Die Entscheidung stieß auf heftige Kritik. Gemäß der Entscheidung des EZB-Rats wird der 500-Euro- Schein nicht mehr gedruckt. Seine Ausgabe soll gegen Ende des Jahres 2018 eingestellt werden. Er bleibe aber gesetzliches Zahlungsmittel und werde seinen Wert immer behalten, hob die EZB hervor. Die EZB werde außerdem dafür sorgen, dass die übrigen Scheine mit Nennwerten von fünf bis 200 Euro in ausreichender Menge verfügbar seien. Im EZB-Rat war eine Abschaffung der Banknote mit dem bislang höchsten Nennwert in der Eurozone seit geraumer Zeit Thema. Der 500-Euro-Schein wird zunehmend von Kriminellen genutzt, um illegale Einkünfte zu verschleiern und Geld zu waschen. Statistiken zufolge machen die Fünfhunderter nur drei Prozent aller Euro-Banknoten aus, decken aber 28 Prozent des Geldwertes ab. Das Aus für den Schein stieß auf massive Kritik.

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