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11:03 23.02.2017
100 984 Personen mussten vergangenes Jahr Insolvenz anmelden, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, teile der Informationsdienstleister Bürgel mit. Quelle: Alexander Heinl
Hamburg

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland von einer privaten Pleite betroffen sind, ist auf den niedrigsten Stand seit 2005 zurückgegangen.

100 984 Personen mussten vergangenes Jahr Insolvenz anmelden, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie der Informationsdienstleister Bürgel in Hamburg in seinem „Schuldenbarometer 2016“ mitteilte.

Dies sei der sechste Rückgang in Folge. Häufigster Grund für die gute Entwicklung sei die weiter niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. Daher erwartet Bürgel auch im laufenden Jahr einen weiteren Rückgang auf bis zu 98 000 Fälle.

Ein Nachsehen hat laut Bürgel die Altersgruppe „61 Jahre und älter“. Deren Privatinsolvenzen legten um 0,9 Prozent auf 10 844 Fälle zu, der fünfte Anstieg in Folge. Geringe Renten und gegebenenfalls hohe Krankheitskosten begünstigen den Angaben zufolge ihr Abrutschen in die private Pleite.

dpa

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