Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Erste Stahl-Tarifrunde ohne Ergebnis
Nachrichten Wirtschaft Erste Stahl-Tarifrunde ohne Ergebnis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:52 22.02.2017
Ein Mitarbeiter von Thyssenkrupp schaut sich im Duisburger Stahlwerk Rohstahlrollen an. Quelle: Oliver Berg
Düsseldorf

In der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist die erste Tarifrunde für rund 72 000 Beschäftigte am Mittwoch in Düsseldorf ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Geld.

Zu den Schwerpunkten der Gespräche gehört auch die Beschäftigungssicherung, so der IG Metall-Verhandlungsführer, Knut Giesler. Die Verhandlungen sollen am 6. März in Essen fortgesetzt werden.

„Ich mache mir keine Illusionen. Es wird äußerst schwierig werden, ein für beide Seiten tragfähiges Verhandlungsergebnis zu finden“, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Andreas Goss. Die Stahlindustrie sei aktuell in einem schwierigem Umfeld. IG-Metall-Bezirksleiter Giesler forderte die Arbeitgeber auf, in der zweiten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Verhandelt wird zunächst für die Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Für die Beschäftigten im Saarland und im Osten Deutschlands werden separate Gespräche geführt. Insgesamt zählt die Branche bundesweit rund 88 000 Beschäftigte. Das Ende der Friedenspflicht ist am 28. Februar. Dann sind Aktionen wie etwa Warnstreiks möglich.

dpa

Mehr zum Thema

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder ist beigelegt. Wie die dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr, sollen die Beschäftigten dieses Jahr 2,0 Prozent mehr ...

17.02.2017

Neue Streiks in Schulen und Kitas sind abgewendet. Die Gewerkschaften und die Arbeitgeber erzielten im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder einen Durchbruch.

17.02.2017

Neue Streiks an Schulen und Kitas sind abgewendet:  Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder auf insgesamt ...

18.02.2017

Die Regierungen in Paris und Berlin waren von der geplanten Auto-Ehe von PSA und Opel überrascht. Nun pochen sie darauf, dass Abmachungen zur Beschäftigung weiter gelten.

22.02.2017

Deutschland exportiert weit mehr als es importiert – die EU-Kommission kritisiert das und befürchtet Nachteile für andere Länder in Europa. Stimmt dieser Vorwurf? Fragen und Antworten zum Streit um Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss.

22.02.2017

Der englische Autor und Provokateur Milo Yiannopoulos ist nach umstrittenen Äußerungen zum Thema Kindesmissbrauch als Redakteur der rechten US-Medienplattform Breitbart News zurückgetreten.

22.02.2017