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Wirtschaft Fachkräftemangel wird immer größeres Wachstumshindernis
Nachrichten Wirtschaft Fachkräftemangel wird immer größeres Wachstumshindernis
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15:00 25.09.2018
Die „blaue Karte“ soll insbesondere hochqualifizierten Arbeitnehmern aus Drittstaaten den Aufenthalt in der EU ermöglichen. Quelle: Daniel Karmann
Berlin

Der Fachkräftemangel wird aus Sicht der Handelskammern zunehmend zu einem Wachstumshindernis für den Standort Deutschland. Rund 1,6 Millionen Stellen könnten längerfristig nicht besetzt werden.

Das teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bei der Veröffentlichung einer Umfrage mit. Damit vermessen die Kammern alle fünf Jahre den Erfolg eigener Weiterbildungsmaßnahmen der höheren Berufsbildung. „Wer als beruflich qualifizierte Fachkraft motiviert ist und in die eigene Weiterbildung investiert, steigt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Karriereleiter weiter nach oben“, erklärte der stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK, Achim Dercks.

65 Prozent der Befragten sprechen von einem positiven Effekt von Weiterbildungen auf den Berufsalltag. In den meisten Fällen mache sich das in einer höheren Position, gestiegener Verantwortung und einem besseren Gehalt bemerkbar. Zugleich waren beruflicher Aufstieg (66 Prozent) und ein höheres Einkommen (46 Prozent) nach Teilnehmerangaben die Hauptbeweggründe für berufliche Weiterbildungen - etwa zum Industriemeister, Fachwirt oder Bilanzbuchhalter.

85 Prozent der Befragten brachte dies nach eigenen Angaben auch persönlich weiter: So erweitere sich mit dem gewonnenen Wissen der geistige Horizont - oder das Auftreten werde souveräner. Die besseren Karrierechancen zeigen sich aus DIHK-Sicht auch bei den Arbeitslosenzahlen: Nur 1,7 Prozent der Absolventen einer höheren Berufsbildung seien arbeitslos, unter Akademikern seien es 2,4 Prozent.

Die Kehrseite sei, dass Unternehmen „händeringend“ nach entsprechend qualifizierten Mitarbeitern suchen müssten und viele Stellen unbesetzt blieben. Für die Zukunft kündigte der DIHK einen stärkeren Fokus der Fortbildungen auf die digitale Arbeitswelt an.

dpa

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