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Wirtschaft Famila: 70 Jobs fallen weg
Nachrichten Wirtschaft Famila: 70 Jobs fallen weg
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00:05 30.03.2017

Graue Wolken überm Einkaufszentrum Strelapark in Stralsund, trübe Stimmung drinnen bei der Supermarktkette Famila. Seit Beginn dieser Woche ist die bisherige Citti-Belegschaft als Famila-Truppe für die Kundschaft da. Doch die 140 Mitarbeiter wissen, dass am Ende nur 70 von ihnen einen Job haben werden. Famila hat die Verkaufsfläche verkleinert.

„Am Montagabend haben sich Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft getroffen, um über den Sozialplan zu reden. Doch keiner redet mit uns“, sagt eine Verkäuferin, die ihren Namen nicht nennen möchte. Für sie ist die Situation ebenso schlimm wie für ihre Kollegen. „Keiner weiß, wen es treffen wird.“ Stattdessen machen Gerüchte die Runde. Von Stundenreduzierungen ist die Rede zu einem Tarif, der am Ende eher einem „Packergehalt“ gleichkomme statt dem eines Verkäufers.

Sigrid Knoll, Verdi-Gewerkschaftssekretärin, saß Montagabend mit am Verhandlungstisch. „Wir haben erst letzten Freitag die Informationen bekommen, die wir zur Erarbeitung eines Sozialplans brauchen“, sagt sie. Dennoch spricht sie von guten Gesprächen. Jetzt gelte es noch Feinheiten abzustimmen, was zwei Wochen dauern kann. Ihr Ziel: „Uns muss sowohl die Absicherung der Mitarbeiter gelingen, die ausscheiden werden, als auch jener, die weiterarbeiten.“

Für Bärbel Hammer, Sprecherin der Famila-Kette, steht fest: „Wir wollen diese Verhandlungen so schnell und so sozialverträglich wie möglich zum Abschluss bringen.“

Jã¶rg Mattern

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