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Finanzaufseher warnen vor Bitcoin & Co.

Finanzaufseher warnen vor Bitcoin & Co.

Frankfurt/Main. Der Gegenwind für Digitalwährungen wie Bitcoin nimmt zu. Die führenden Finanzaufseher der Europäischen Union (EU) warnten gestern eindringlich ...

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Bitcoin-Münzen liegen bei der Firma Bitcoin Suisse AG.

Quelle: Foto: A. Wey/dpa

Frankfurt/Main . Der Gegenwind für Digitalwährungen wie Bitcoin nimmt zu. Die führenden Finanzaufseher der Europäischen Union (EU) warnten gestern

eindringlich vor Gefahren durch Krypto-Währungen. Man sei besorgt darüber, dass eine zunehmende Anzahl von Konsumenten virtuelle Währungen kaufe, ohne sich der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der EU-Finanzregulierungsbehörden Esma, EBA und Eiopa. Thailand verbot Banken und sonstigen Finanzinstitutionen den Handel mit Digitalwährungen gestern komplett.

Europas Finanzaufseher warnten: „Virtuelle Währungen wie der Bitcoin unterliegen extremen Preisschwankungen und zeigen klare Anzeichen von Blasenbildungen.“ Wer in Krypto-Währungen investiere, müsse sich im Klaren darüber sein, dass er einen großen Teil, wenn nicht gar die gesamte Summe verlieren könnte. Im Falle von Diebstählen durch Hacker oder der Pleite einer Krypto-Börse gebe es zudem keinerlei Anlegerschutz nach EU-Recht. Die aktuelle Warnung ist umfassender als bisher von den EU-Aufsehern veröffentlichte Stellungnahmen. Im Dezember hatte EU-Kommissar Valdis Dombrovskis die Aufseher zu einer Verschärfung ihrer Wortwahl aufgerufen.

Hart geht unterdessen Thailand gegen Krypto-Währungen vor. Künftig ist es Banken und sonstigen Finanzinstitutionen verboten, Geschäfte mit Bitcoin und Co. zu machen. Den Banken soll es außerdem verboten sein, Digitalwährungen in herkömmliche Währungen zu tauschen oder auf Handelsplattformen anzubieten. Darüber hinaus dürfen keine Kreditkarten mehr für den Kauf von Digitalwährungen verwendet werden oder Kunden beim Kauf von und Handel mit Digital-Devisen beraten werden. Als Grund für das umfangreiche Verbot gab die Zentralbank an, sie sei besorgt wegen möglicher Probleme und möglichen Betrugs mit Krypto-Währungen. So könnten die neuartigen virtuellen Währungen zur Geldwäsche oder zur Unterstützung von Terrorismus verwendet werden.

Dem Vorgehen asiatischer Länder wird derzeit besonders große Aufmerksamkeit geschenkt, weil Digitalwährungen in vielen Staaten Asiens sehr beliebt sind. Allerdings wächst auch das Misstrauen.

Einzelne Länder wie China gehen relativ rigoros gegen Krypto-Währungen vor, andere Länder wie Japan sind zurückhaltender und versuchen eher, den Handel zu regulieren. Tobias Schmidt

OZ

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