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Nachrichten Wirtschaft Finanzbehörden prüfen Airbnb-Vermieter
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12:01 05.05.2018
Geben alle Airbnb-Vermieter ihre Mieteinkünfte wahrheitsgemäß in der Steuererklärung an? Deutsche Finanzbehörden haben die Personendaten aller Vermieter bei der Zentrale in Dublin angefragt, um genau das zu prüfen. Quelle: dpa
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Dublin

Die Übernachtungsplattform Airbnb ist beliebter denn je, auch immer mehr professionelle Immobilienfirmen wandeln Wohnungen in Apartments für Touristen um. Vor allem privaten Vermietern ist dabei oftmals nicht bewusst, dass Mieteinnahmen immer auch zu versteuern sind. Das könnte ihnen nun Probleme bereiten, denn die deutschen Finanzbehörden haben beim Firmensitz in Dublin alle Vermieter-Daten zum Abgleich angefordert, wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet.

Ziel sei es, durch eine umfassende Analyse der Personendaten herauszufinden, ob diese in ihrer Steuererklärung die Mieteinkünfte korrekt angegeben haben. Vermieter, die das versäumt haben, drohe eine Steuernachzahlung für die vergangenen zehn Jahre zuzüglich sechs Prozent Verzugszins pro Jahr plus Strafbescheid und Ordnungsgeld bei illegaler Vermietung, wie das Magazin berichtet.

Ermittlungen sollen steuerpflichtige Vermieter identifizieren

Der Hamburger Finanzsenat, der die Gruppenanfrage auf den Weg brachte, erklärte dem Bericht zufolge, es würden „verschiedene Ermittlungen aufgenommen, um die hinter dem Angebot von Ferienwohnungen auf Onlineplattformen stehenden Steuerpflichtigen zu identifizieren und die ordnungsgemäße Besteuerung sicherzustellen“.

Damit das gelingt, hat das Bundesfinanzministerium bereits Unterstützung zugesagt. Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthalerr forderte unterdessen, die Finanzverwaltung müsse nun darauf vorbereitet werden, „dass sie die Massendaten aus einer solchen Gruppenanfrage zügig verarbeiten kann“.

Von RND/lf

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