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Firma sucht 100 Leute für Panzer-Reparatur

Neubrandenburg Firma sucht 100 Leute für Panzer-Reparatur

. Werner Frank ist 59 Jahre alt und macht sich eigentlich wenig Hoffnungen, noch Arbeit zu finden.

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Ein Bundeswehr-Fahrzeug steht zur Wartung auf dem Hof der FWW Fahrzeugwerk GmbH in Oertzenhof.

Quelle: Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Neubrandenburg. . Werner Frank ist 59 Jahre alt und macht sich eigentlich wenig Hoffnungen, noch Arbeit zu finden. Dabei ist der Neubrandenburger gut qualifiziert: Er arbeitete bis 1990 im damaligen Panzerreparaturwerk, war danach in etlichen Computerfirmen tätig, wurde vor drei Jahren dann arbeitslos. „Ich habe schon viele Vorstellungsgespräche gehabt, die nicht geklappt haben“, sagt Frank. Er ist einer von fast 80 Interessierten, die gestern in einer ehemaligen Reparaturhalle der Bundeswehr in Neubrandenburg-Fünfeichen stehen und Frank Belter zuhören.

Belter ist Betriebsleiter in der Fahrzeugbau, Wehrtechnik, Wehrinstandsetzung (FWW) Fahrzeugwerk GmbH (Oertzenhof) – und sucht bis zu 100 neue Mitarbeiter. Deshalb hat die Arbeitsagentur zu einem Extra-Bewerbertag geladen. Die Firma mit 230 Beschäftigten wartet und repariert militärische Fahrzeuge – vom Panzer bis zum Jeep - und profitiert von der sicherheitspolitischen Weltlage.

„Der Fachkräftemangel ist schon seit Monaten das größte Problem unserer Firmen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der IHK in Neubrandenburg, Torsten Haasch. So suchten auch Werften und andere Firmen inzwischen händeringend nach Schweißern und Metallbauern. Auch Jens Matschenz von der Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern sieht landesweit einen Mangel an technischen Fachkräften, wie Ingenieuren, Mechatronikern, Elektrofachleuten. Einige Firmen seien dadurch schon am Wachsen gehindert.

Für FWW-Mann Belter ist klar: Wenn man Leute aus anderen technischen Berufen gewinnen könnte, würden diese in viermonatigen Lehrgängen geschult und angelernt, was ein Bildungsträger könne. „Da hilft auch die Agentur“, sagt Sprecher Ronny Steeger. Damit die Fachleute nicht ins ländliche Oertzenhof müssen, wurde ein großes Hallengelände in Fünfeichen erworben, in dem die Bundeswehr ihre Fahrzeuge instandgehalten hat, erklärt Belter.

Nach rund drei Stunden kann die Arbeitsagentur ein positives Fazit ihres Extra-Bewerbertages ziehen. „Fast die Hälfte der Leute haben gleich ihre Bewerbungsmappen abgegeben oder Einzelgespräche mit der FWW Fahrzeugwerk GmbH vereinbart“, resümiert der Agentursprecher.

OZ

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