Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -2 ° heiter

Navigation:
Firmengruppe übernimmt Deutsche See

Firmengruppe übernimmt Deutsche See

Bremerhaven. Der größte deutsche Fischverarbeiter Deutsche See wechselt den Besitzer.

Voriger Artikel
Unsicherheit beendet Erholung am deutschen Aktienmarkt
Nächster Artikel
Bundesamt legt Konjunkturdaten vor

Eine Mitarbeiterin des Fischgroßhändlers Deutsche See sortiert Kartons in einer auf minus 23,3 Grad gekühlten Kühlkammer.

Quelle: Foto: Kneffel/dpa

Bremerhaven . Der größte deutsche Fischverarbeiter Deutsche See wechselt den Besitzer. Die niederländisch-deutsche Fischunternehmensgruppe Parlevliet

& Van der Plas (P&P) übernimmt sämtliche Anteile an der Manufaktur in Bremerhaven. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme noch zustimmen. Die beiden Geschäftsführer und Alteigentümer von Deutsche See, Egbert Miebach und Peter Dill, hätten sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem Miebach im vergangenen Jahr schwer erkrankt sei, hieß es in einer Mitteilung des

Unternehmens.

„Dieser Schritt ist uns wirklich schwergefallen“, sagte Dill. Er sei aber aufgrund der persönlichen und familiären Situation von Miebach unausweichlich. Die Deutsche See soll als eigenständige Firma erhalten bleiben. An den 22 deutschen Niederlassungen mit mehr als 1700 Mitarbeitern sind den Angaben nach keine Veränderungen geplant. Dirk-Jan Parlevliet soll ab März in die Geschäftsführung von Deutsche See eintreten. Das Management-Team bleibe unverändert. Der Fischverarbeiter machte eigenen Angaben zufolge zuletzt einen Jahresumsatz von rund 400 Millionen Euro. Das Unternehmen kauft weltweit Fisch ein, der in der Zentrale in Bremerhaven verarbeitet wird. Die Deutsche See beliefert Köche, Restaurants und Kantinen, Fischhändler und den Lebensmittelhandel. „Es hat mehrere Kaufinteressenten gegeben“, sagte eine Unternehmenssprecherin. Mit Parlevliet & Van der Plas bekam ein langjähriger Zulieferer den Zuschlag.

Die Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 6000 Mitarbeiter in der Fischerei. Für P&P fährt eine Flotte von 40 Fangschiffen. 2003 übernahm das Unternehmen die Euro-Baltic Fischverarbeitungs G

mbH in Sassnitz (Rügen). Parlevliet sagte, der Kauf der Deutschen See biete P&P die Möglichkeit, „strategisch wichtige Zukunftsmärkte in Deutschland zu erschließen“.

Die Deutsche See war früher eine Tochterfirma der Nordsee GmbH, bevor 1998 Peter Dill, Egbert Miebach und Andreas Jacobs sie herauskauften.. Binder

J

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock

Am 21. April kommt die Vanessa Mai in die Rostocker Stadthalle – vorab spricht die Sängerin über ihren Erfolg, das Showgeschäft und ihr Selbstbild.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.