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Wirtschaft Forscher: Neue Länder holen seit 15 Jahren nicht mehr auf
Nachrichten Wirtschaft Forscher: Neue Länder holen seit 15 Jahren nicht mehr auf
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00:01 21.10.2016

Der Aufholprozess der ostdeutschen Wirtschaft tritt nach den Worten des Wirtschaftswissenschaftlers Joachim Ragnitz seit 15 Jahren auf der Stelle. „Es ist nicht alles so toll, wie man es sich wünschen würde“, sagte der Leiter der Dresdner Niederlassung des Ifo Instituts gestern in Bad Saarow bei Berlin beim ersten Ostdeutschen Wirtschaftsforum. Die Lücke zum Westen betrage etwa 30 Prozent. Dies sei nicht hinnehmbar. Als Ursachen nannte er einen fehlenden Wachstumswillen in vielen Unternehmen und die Abwanderung junger Fachkräfte. Auf der Tagung wollen 120 Unternehmer, Politiker und Experten über die Perspektiven des Ostens diskutieren.

Nach einem schwachen Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren ist der Osten Deutschlands nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf Weltoffenheit und mehr Forschung angewiesen. Die Firmen müssten Stärken wie gute Ausbildung, bezahlbaren Wohnraum und hervorragende Kinderbetreuung ausspielen.

Die neuen Bundesländer benötigen nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auch nach Auslaufen des Solidarpaktes II ab 2019 Unterstützung durch den Bund. Allein nur mit dem Bund-Länder-Finanzausgleich könnten sie ihre Aufgaben nicht wahrnehmen, so Schäuble.

OZ

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