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Gefährliche Vogelgrippe auch am Bodensee bestätigt

Krankheit breitet sich aus Gefährliche Vogelgrippe auch am Bodensee bestätigt

Erst der Norden, jetzt der Süden: Eine gefährliche Form der Vogelgrippe ist in Deutschland aufgetaucht. Auch aus Nachbarländern werden Vogelgrippe-Fälle gemeldet.

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Eine tote Reiherente schwimmt am Ufer des Großen Plöner Sees.

Quelle: Carsten Rehder

Konstanz. Auch bei Wildvögeln am Bodensee ist die gefährliche Variante der Vogelgrippe vom Typ H5N8 festgestellt worden. Nach Angaben des Agrarministeriums in Baden-Württemberg hat das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut für Tierseuchen die Verdachtsfälle bestätigt.

Minister Peter Hauk (CDU) will sich heute Nachmittag über den aktuellen Stand ein Bild machen und über das weitere Vorgehen informieren. Da es sich um die für Geflügel ansteckende Variante handelt, werden Schutzmaßnahmen durch die Behörden ergriffen.

Am Dienstag war diese gefährliche Form der Vogelgrippe bereits in Schleswig-Holstein festgestellt worden. Dort gilt im ganzen Bundesland eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel. Auch aus Polen, Kroatien und Ungarn wurden Vogelgrippe-Fälle gemeldet. Unklar ist allerdings noch, ob es einen Zusammenhang zwischen allen Ausbrüchen gibt und es sich um die gleiche Virusvariante handelt.

Nahe Konstanz am westlichen Bodenseeufer waren nach Angaben des Ministeriums mehr als 30 tote Reiherenten gefunden worden. Diese hochpathogene Variante wird auch als Geflügelpest bezeichnet. Das Risiko für Menschen durch den H5N8-Erreger gilt als sehr gering.

Seit November 2014 wurden hochpathogene H5N8-Viren in mehreren Geflügelbetrieben in Deutschland und anderen europäischen Ländern entdeckt. Infektionen von Menschen mit diesen Viren sind laut FLI bislang weltweit nicht nachgewiesen worden. Eine Ansteckung über infizierte Lebensmittel ist nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. .

dpa

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