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Wirtschaft Geldwäsche-Verdacht: Deutsche Bank hält zu Mitarbeitern
Nachrichten Wirtschaft Geldwäsche-Verdacht: Deutsche Bank hält zu Mitarbeitern
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11:55 02.12.2018
Christian Sewing: „Wenn wir bei der Deutschen Bank unsere eigenen Mitarbeiter vorverurteilen würden - insbesondere diejenigen, die Sachverhalte aufarbeiten - dann liefe hier etwas ganz gewaltig schief.“ Quelle: imago/Hannelore Förster
Frankfurt am Main

Nach den Razzien in Büros der Deutschen Bank hält Vorstandschef Christian Sewing zu seinen beiden beschuldigten Mitarbeitern. Bei ihnen handele es sich um Kollegen, die an der Aufarbeitung der „Panama Papers“-Affäre um Steuerschlupflöcher und Geldwäsche im Frühjahr 2016 beteiligt gewesen seien, sagte Sewing der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir bei der Deutschen Bank unsere eigenen Mitarbeiter vorverurteilen würden - insbesondere diejenigen, die Sachverhalte aufarbeiten - dann liefe hier etwas ganz gewaltig schief.“

Am Donnerstag und Freitag hatten Fahnder Büros des Geldhauses unter anderem in der Zentrale in Frankfurt am Main durchsucht, weil Mitarbeiter des Instituts Kunden dabei geholfen haben sollen, mit Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen Geld aus Straftaten zu waschen - dieser Verdacht ergab sich den Angaben der Ermittler zufolge unter anderem nach einer Auswertung der „Panama Papers“. Die Beschuldigten sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein 50 Jahre und ein 46 Jahre alter Mitarbeiter sowie „andere bislang nicht identifizierte Verantwortliche“ des Instituts.

Ob es nach Freitag weitere Untersuchungen geben sollte, dazu machte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Wochenende gegenüber der Deutschen Presse-Agentur keine Angaben.

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Von RND/dpa/ngo

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