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Geschäft mit Filmfiguren bringt Playmobil mehr Umsatz

Lukrative Lizenzgeschäfte Geschäft mit Filmfiguren bringt Playmobil mehr Umsatz

Es läuft rund bei Playmobil. Geschäftstreiber waren 2017 vor allem lukrative Lizenzgeschäfte aus Filmen und die Digitalisierung. Für die Zukunft hat sich das fränkische Unternehmen hohe Ziele gesteckt.

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In einer Produktionshalle im bayrischen Dietenhofen werden Playmobil-Spielwaren hergestellt.

Quelle: David-Wolfgang Ebener

Zirndorf. Das Lizenzgeschäft mit Spielfiguren aus beliebten Kinofilmen und der digitale Ausbau halten den Playmobil-Hersteller Brandstätter auf Wachstumskurs.

Mit der Marke Playmobil erzielte das fränkische Unternehmen 2017 weltweit einen Umsatz von 679 Millionen Euro - ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der gesamte Umsatz lag bei 741 Millionen Euro, wie die Brandstätter-Gruppe am Montag wenige Tage vor der Spielwarenmesse in Nürnberg mitteilte. Angaben zum Ergebnis wurden nicht gemacht. Zu dem Unternehmen gehört auch der Pflanzengefäß-Hersteller Lechuza.

Im vergangenen Jahr sei es gelungen, Playmobil breiter und digitaler aufzustellen, sagte Vorstandssprecher Steffen Höpfner. Impulsgeber seien dabei Lizenzprodukte aus dem Actionfilm-Klassiker „Ghostbusters“ und der Animationsfilm-Reihe „Drachenzählen leicht gemacht“ gewesen.

Auch 2018 will das Unternehmen auf Lizenzpartnerschaften setzen. Unter anderem werde das Sortiment um eine Serienlizenz für die Pferde-Animationsserie „Spirit: wild und frei“ ergänzt. Und in der Firmenzentrale in Zirndorf denke man über rein digitale Produkte und Dienstleistungen nach.

Das Unternehmen will zudem neue Märkte erschließen. Interessant sei dabei etwa der asiatische Raum, erklärte Höpfner. 2017 habe die Gruppe begonnen, dort Vertriebsstrukturen aufzubauen. Nordamerika bleibe zudem ein wichtiger Zielmarkt. Zur Frage, ob sich die Insolvenz der US-Spielwarenkette Toys R Us auch auf Brandstätter ausgewirkt habe, wollte sich Höpfner nicht näher äußern. Man setze auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Toys R Us, hieß es.

Der Spielwarenhersteller war nach dem Tod von Firmengründer Horst Brandstätter im Jahr 2015 in ein Stiftungsmodell überführt worden. Nach einer Führungskrise wird das Unternehmen seit Dezember 2016 von Höpfner geleitet. Weltweit beschäftigt die Gruppe bei der Marke Playmobil mehr als 4400 Mitarbeiter.

dpa

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