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Gewerkschaft protestiert gegen Stellenabbau bei Bombardier

Kritik an «Kahlschlagpolitik» Gewerkschaft protestiert gegen Stellenabbau bei Bombardier

Im Streit um den geplanten Stellenabbau bei Bombardier Transportation kommen Arbeitgeber und Gewerkschaft offenbar auf keinen gemeinsamen Nenner.

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Ein Werksgebäude des Waggonherstellers Bombardier in Görlitz.

Quelle: Oliver Killig

Berlin. Im Streit um den geplanten Stellenabbau bei Bombardier Transportation kommen Arbeitgeber und Gewerkschaft offenbar auf keinen gemeinsamen Nenner. „Die Sorge ist groß, dass trotz alternativer Konzepte der geplante Stellenabbau stattfindet“, teilte die IG Metall mit.

Darauf wiesen Zahlen hin, die inzwischen an den Standorten kursierten. Die Gewerkschaft rief die Beschäftigten bundesweit zu Protesten an diesem Donnerstag in Berlin auf. Rund 1000 Teilnehmer werden vor der Zentrale des Zugbauers in Berlin erwartet, wo der Aufsichtsrat tagt.

„Wir fordern innovative Zukunftskonzepte für Standort- und Beschäftigungssicherung statt ideenloser Kahlschlagpolitik“, sagte der IG Metall-Bezirksleiter für Berlin, Brandenburg und Sachsen, Olivier Höbel. „Arbeitsplätze und Standorte von Bombardier sind gerade in Ostdeutschland bedroht.“

Bombardier Transportation ist die Zugsparte des kanadischen Flugzeug- und Bahnkonzerns Bombardier. Sie hat fast 40 000 Beschäftigte, davon rund 8500 in Deutschland. Bei der laufenden Umstrukturierung sollen bis Ende 2018 weltweit 5000 Arbeitsplätze wegfallen. Bis Juli soll es ein Konzept für die deutschen Standorte geben. Das sind Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Kassel, Mannheim, Braunschweig und Siegen. Dazu laufen Gespräche mit der Arbeitnehmerseite.

dpa

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