Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Grenzwerte für Binnenschiffe verschärft
Nachrichten Wirtschaft Grenzwerte für Binnenschiffe verschärft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:46 20.07.2016
Anzeige
Brüssel/Duisburg

Europas Binnenschiffe müssen künftig deutlich strengere Umweltauflagen erfüllen. Das Europa-Parlament hat vor wenigen Tagen (5. Juli) eine entsprechende Verordnung verabschiedet.

Danach muss vor allem der Ausstoß von giftigen Stickoxiden aus den Motoren heruntergefahren werden und für größere Maschinen gelten neue Rußgrenzwerte, die sich nur mit Partikelfiltern erreichen lassen.

Auf die deutschen Schiffseigner - häufig Familienbetriebe - kommen Ausgaben in fünfstelliger, manchmal sechsstelliger Höhe zu, wie der deutsche Binnenschifffahrtsverband VBW mitteilte.

Allerdings fördert die Bundesregierung den Austausch von Schiffsmotoren finanziell und die Verordnung gilt erst ab Anfang 2019 für neue Maschinen. Eine anfangs diskutierte Nachrüstpflicht für Altmotoren wurde fallengelassen. In Deutschland gibt es etwa 4000 Binnenschiffe.

dpa

Mehr zum Thema

Ist es möglich, die Hausmülltonne zu ersetzen? – Ein Selbstversuch soll die Antwort bringen

18.07.2016

Die Fusion zwischen Hapag-Lloyd und der arabischen Reederei UASC ist endgültig unter Dach und Fach. Katar und Saudi-Arabien werden damit zu Ankeraktionären des führenden deutschen Schifffahrtsunternehmens.

19.07.2016

Pilotprojekt in Mecklenburg-Vorpommern startete gestern in Hornstorf / Landkreis bezuschusst die Maßnahme

20.07.2016

Für ausgediente Elektrogeräte gibt es von nächster Woche an eine weitere Rückgabemöglichkeit.

20.07.2016

Microsoft-Chef Satya Nadella richtet den Windows-Riesen auf das Geschäft mit Diensten aus dem Netz aus. Das sorgt für Wachstum. Zugleich ist der Wandel noch lange nicht abgeschlossen und das Debakel mit dem Nokia-Deal wirkt immer noch nach.

21.07.2016

Das Ja der Briten zum Ausstieg aus der EU hat Unruhe unter deutschen Firmen ausgelöst. Wie sollen die Geschäfte mit Großbritannien künftig ablaufen? Der Softwarekonzern SAP sieht eher neue Chancen.

21.07.2016
Anzeige