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Hapag-Lloyd fusioniert mit Konkurrenten

Hamburg Hapag-Lloyd fusioniert mit Konkurrenten

Unter dem Druck der schweren Schifffahrtskrise ist die Reederei Hapag-Lloyd ihre zweite Fusion mit einem ausländischen Konkurrenten eingegangen.

Hamburg. Unter dem Druck der schweren Schifffahrtskrise ist die Reederei Hapag-Lloyd ihre zweite Fusion mit einem ausländischen Konkurrenten eingegangen. Bis zum Ende des Jahres soll der Zusammenschluss mit der arabischen Reederei United Arab Shipping Company (UASC) vollzogen sein, teilten die beiden Unternehmen in Hamburg mit. Eine entsprechende Vereinbarung sei gestern unterzeichnet worden, nachdem wesentliche Gremien und die Hauptaktionäre zugestimmt hatten.

Das neue Unternehmen wird 237 Schiffe mit einer Transportkapazität von rund 1,6 Millionen Standardcontainern (TEU) betreiben und einen Umsatz von rund zwölf Milliarden US-Dollar erreichen. Damit wäre Hapag-Lloyd die fünftgrößte Linienreederei der Welt. Zur Flotte zählen auch fünf besonders große Containerfrachter mit einer Kapazität von 18800 TEU, die zu den effizientesten Schiffen weltweit gehören sowie elf Schiffe mit einer Kapazität von 15000 TEU.

Hapag-Lloyd hatte erst im vergangenen Jahr die Fusion mit dem Containerbereich der chilenischen Reederei CSAV abgeschlossen. „Die Transaktion mit UASC ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Hapag-Lloyd“, sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen. „Dieser strategische Zusammenschluss macht für beide Partner absolut Sinn.“ Die wachsende globale Präsenz und die junge und hocheffiziente Flotte von UASC kämen zusammen mit der breiten Marktabdeckung und der starken Kundenbasis von Hapag-Lloyd.

Hapag-Lloyd wird auch der größte Partner in der Schifffahrtsallianz „THE Alliance“, die ihren Betrieb im April 2017 aufnehmen soll.

OZ

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