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Henkel macht noch immer gute Geschäfte mit der Sauberkeit

Düsseldorf Henkel macht noch immer gute Geschäfte mit der Sauberkeit

Vor 140 Jahren wurde das Düsseldorfer Unternehmen als Waschmittelhersteller gegründet. Und auch heute noch sind Persil und Co. wichtige Wachstumstreiber des Weltkonzerns. Das zeigte sich in den vergangenen Monaten.

Düsseldorf. Rund 140 Jahre nach der Gründung des Waschmittelherstellers Henkel bewährt sich das Geschäft mit Persil, Spee und Co. noch immer als eines der wichtigsten Standbeine des Konzerns.

In keinem anderen Bereich erzielte der Düsseldorfer Waschmittel-, Kosmetik- und Klebstoffhersteller im zweiten Quartal höhere Wachsumsraten als im klassischen Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln.

Vor allem in den Wachstumsmärkten Asiens, Osteuropas und Lateinamerikas legten die Umsätze der Sparte zwischen April und Juni noch einmal kräftig zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte.

Doch auch in den reiferen Märkten Nordamerikas und Westeuropas punktete der Konzern mit Marken wie Persil, Pril oder Bref. Und die Weichen für ein weiteres Wachstum sind bereits gestellt: Der im zweiten Quartal vereinbarte Erwerb der US-Firma Sun Products werde Henkel zur Nummer Zwei im US-Waschmittelmarkt machen, betonte Konzernchef Hans Van Bylen.

Unter dem Strich verdiente Henkel zwischen April und Juni 561 Millionen Euro und damit 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzernumsatz ging im Vergleich zum Vorjahr wegen des starken Euro um 0,9 Prozent auf 4,65 Milliarden Euro zurück. Alle drei Unternehmensbereiche - Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und Klebstoff - hätten zu der erfolgreichen Entwicklung von Henkel beigetragen, sagte der Manager.

Doch fiel das organische Wachstum in den Sparten Kosmetik und Klebstoff im zweiten Quartal spürbar schwächer aus als im Waschmittelbereich. In der Kosmetiksparte bremste der weiterhin intensive Verdrängungswettbewerb und der harte Preiskampf in Westeuropa und den reifen Märkten der Region Asien/Pazifik das Wachstum. Die Klebstoffsparte spürte das abgeschwächte Wirtschaftswachstum in China.

dpa

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