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Nachrichten Wirtschaft Hotels können Zimmer günstiger anbieten als Internet-Portale
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00:00 27.03.2014
Schlüssel an der Hotelrezeption: Wer bietet die besten Preise?

Hotels in Deutschland können ihre Zimmer und Arrangements künftig auch günstiger anbieten als die großen Buchungsportale im Internet.

Grund sei das Vorgehen des Bundeskartellamts gegen Bestpreisklauseln, mit denen sich große Portale wie HRS, Expedia und Booking von den Hotels bisher die günstigsten Preise garantieren ließen, teilte der Hotelverband Deutschland (IHA) gestern mit.

Zum 1. März sei diese Klausel für Marktführer HRS wegen Wettbewerbswidrigkeit gefallen. Der Verband rechnet damit, dass sie im Laufe des Jahres auch bei Expedia und Booking kippt und Hotels freier im Eigenvertrieb werden. Mit dem Geschäft ist der Verband zufrieden: 2013 gab es nach seinen Berechnungen 411,8 Millionen Übernachtungen in Deutschland. Das sei ein Plus von einem Prozent. Der Nettoumsatz der Branche lag nach eigenen Angaben bei rund 21,2 Milliarden Euro.

Die Bestpreisklauseln in den Verträgen zwischen der Internetplattform HRS und den Hotelpartnern verpflichten die Hotels bisher, über das Portal den jeweils niedrigsten Hotelpreis und auch die günstigsten Buchungs- und Stornierungskonditionen im Internet anzubieten. Seit März 2012 durften Hotels Reisenden selbst dann keine besseren Konditionen gewähren, wenn sie direkt an der Rezeption buchten. Das soll sich nun ändern. Für Kunden kann sich damit ein Blick auf die Homepage eines Hotels auf jeden Fall lohnen.

Eine Direktbuchung hat für Hotels auch den Vorteil, dass sie keine Provision an die Portale zahlen müssen. Oft betrage sie zwischen 15 bis 25 Prozent, heißt es. Hoteliers sind sich aber bewusst, dass sie die Buchungsplattformen brauchen, damit Kunden sie schnell finden.



OZ

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