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Wirtschaft IHK-Präsident fordert von Politik Bürokratieabbau
Nachrichten Wirtschaft IHK-Präsident fordert von Politik Bürokratieabbau
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00:01 13.07.2016

. Bürokratieabbau und Digitalisierung sind nach Einschätzung des Präsidenten der IHK zu Rostock, Claus Ruhe Madsen, die größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Die beste Form der Wirtschaftsförderung sei der Abbau von Bürokratie, sagte Madsen gestern in Stralsund beim IHK-Sommerempfang vor rund 500 Gästen. Es gebe Vorschriften, Verordnungen und Gesetze in Hülle und Fülle. Verwaltung und Politik seien aufgefordert, ein vernünftiges E-Government einzuführen.

IHK-Präsident Claus Ruhe Madsen (l.) und Dänemarks Botschafter Friis Arne Petersen Quelle: Ch. Rödel

Madsen forderte mutige Veränderungen im Schulsystem, um den künftigen Herausforderungen einer digitalisierten Welt gewachsen zu sein. „Die Schulkinder von heute sind die Mitarbeiter von morgen.“ Acht Prozent der Jugendlichen, die 2015 einen eingetragenen Ausbildungsvertrag bei der IHK hatten, hätten zuvor die Schule ohne Abschluss beendet. 15 Prozent der  Schulabgänger in Mecklenburg-Vorpommern verfügten nicht über Berufsbildungsreife.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer plädierte für eine gerechte Erbschaftssteuer, die es ermöglicht, Unternehmen an die nächste Generation zu übertragen. Überall im Ausland wünsche man sich einen Mittelstand, wie man ihn in Deutschland habe, sagte Schweitzer. Dies dürfe nicht gefährdet werden.

Prominente Gäste des Empfangs waren der dänische Botschafter Friis Arne Petersen und Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU).

OZ

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