Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft IWF: Brexit wird der Weltwirtschaft wehtun
Nachrichten Wirtschaft IWF: Brexit wird der Weltwirtschaft wehtun
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:01 20.07.2016

Großbritannien ist der neuen Weltkonjunkturprognose des Internationalen Währungsfonds zufolge der Hauptverlierer des Brexit-Referendums. Das Wirtschaftswachstum der Briten werde im Jahr 2017 auf 1,3 Prozent sinken. Das sind 0,9 Prozentpunkte weniger als der IWF noch im April vorausgesagt hatte. 2014 hatte es noch bei 3,1 Prozent gelegen.

Die Entscheidung der Briten zum Verlassen der Europäischen Union bereitet aber auch der Weltwirtschaft insgesamt Schmerzen. Der IWF korrigierte gestern seine Wachstumsprognose vom April erneut leicht nach unten. Der Fonds geht jetzt von einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent im laufenden Jahr und von 3,4 Prozent im kommenden Jahr aus. Es habe in der ersten Jahreshälfte ermutigende Signale gegeben, sagte IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld. Die EU-Länder und Japan seien stärker als erwartet gewachsen. „Bis zum 22. Juni waren wir darauf vorbereitet, unsere Prognose sogar leicht anzuheben“, betonte Obstfeld. „Der Brexit hat neuen Sand ins Getriebe gestreut.“

Der neuen Prognose zufolge wird Deutschlands Volkswirtschaft in diesem Jahr um 1,6 und 2017 um 1,2 Prozent wachsen. Die Vereinigten Staaten sind beim Wirtschaftswachstum Vorreiter der Industrieländer. Sie wachsen der Prognose zufolge dieses Jahr um 2,2 Prozent und um 2,5 Prozent 2017. Während sich die Eurozone erhole und in Russland ab 2017 wieder mit moderatem Wachstum zu rechnen sei, verlaufe die Wirtschaftsentwicklung in Ländern Schwarzafrikas problematisch.

OZ

Abgase sind offenbar noch schädlicher als gedacht / Schweröl-Verzicht bringt wenig

20.07.2016

Studie: Agrarbranche in MV nicht produktiv genug / Backhaus kontert These

20.07.2016

Konzern mehr als eine Milliarde Euro aufgebrummt

20.07.2016
Anzeige