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Wirtschaft IWF-Chefin Lagarde muss in Frankreich vor Gericht
Nachrichten Wirtschaft IWF-Chefin Lagarde muss in Frankreich vor Gericht
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00:00 23.07.2016

IWF-Chefin Christine Lagarde muss in Frankreich vor Gericht. Grund ist eine umstrittene Millionenzahlung zu ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin. Das französische Kassationsgericht wies ihren Revisionsantrag gestern ab. Nun muss der Gerichtshof der Republik über die 60 Jahre alte Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) urteilen. Lagarde bezeichnete das Verfahren und die Vorwürfe stets als „völlig unbegründet“. Lagarde steht seit 2011 an der Spitze des IWF. Der früheren Wirtschaftsministerin wird Fahrlässigkeit vorgeworfen. Es geht um den Verdacht, Lagarde könne in ihrer Zeit in der Regierung in Paris (2007-2011) regelwidrig eine Entschädigungszahlung von 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht haben. Der Geschäftsmann hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas geprellt gesehen und deswegen geklagt. Lagarde war mehrfach von Korruptionsermittlern vernommen worden.

Muss bangen: IWF-Chefin Christine Lagarde Quelle: Drew Angerer/afp

OZ

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