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Ina, Lena, a-ha, Jauch: Stars beim Radio Regenbogen Award

Rust Ina, Lena, a-ha, Jauch: Stars beim Radio Regenbogen Award

Promis auf dem roten Teppich, Preise für Musik und Fernsehkarrieren. Der private Radiosender Radio Regenbogen holt Stars und Sternchen zur Preisverleihung. Es ist ein Treffpunkt der Show-Branche.

Rust. Fernsehmoderatorin Ina Müller ist „Medienfrau des Jahres“, Modedesigner Guido Maria Kretschmer ihr männliches Pendant. Die Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann hat den „Song des Jahres“ und ihre deutsche Kollegin Lena Meyer-Landrut lässt sich als „Künstlerin National“ feiern.

Der Radio Regenbogen Award zieht jedes Jahr Prominente an. Die Preisverleihung des privaten Radiosenders Radio Regenbogen ist Medienereignis und jährlicher Treffpunkt der Branche. Vergeben wurden die undotierten Preise am Freitagabend zum 19. Mal. Musik und Fernsehen standen diesmal im Mittelpunkt.

Doch vor der Preisverleihung im Europa-Park in Rust bei Freiburg kommt der rote Teppich. Die prominenten Gäste nutzen das 82 Meter lange Textil als Bühne, geben Autogramme, stehen Zaungästen für Selfies bereit und posieren für die Fotografen. Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner ist ebenso dabei wie Schwimmlegende Franziska van Almsick oder die Musiker des Popduos Glasperlenspiel.

„Endlich komme ich auch mal raus aus meiner kleinen Kneipe“, sagt augenzwinkernd TV-Talkerin Ina Müller, die fürs Fernsehen aus einer Hamburger Hafenkneipe sendet. „Inas Nacht“ feiert Jubiläum: Die Sendung startet in ihr zehntes Jahr. Und Preisträgerin Müller holt sich im Freizeitpark ihre Auszeichnung ab.

Als Publikumslieblinge entpuppen sich Lena, die von den Fans bejubelt wird, sowie die Musiker von a-ha. Die norwegische Pop-Gruppe wird für ihr musikalisches Comeback gefeiert. Nach jahrelanger Pause steht die Band wieder auf der Bühne. „Beeindruckend“, nennt Sänger Morten Harket die Reaktion des meist weiblichen Publikums - auch wenn es wie er älter geworden ist. 

Günther Jauch (59) wollte eigentlich mit seinem langjährigen Freund und Kollegen Thomas Gottschalk (65) kommen. Dieser erhält einen Ehren-Award und wird damit, 45 Jahre nach dem Beginn seiner Karriere, für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Doch Gottschalk musste sich am Knie operieren lassen und fehlt daher - als einziger der insgesamt zwölf Preisträger. „Es ist nichts Ernstes“, versichert Jauch. „Wir sind eben jetzt in einem Alter, in dem so was immer mal passieren kann.“

Den Preis bringt er Gottschalk mit. Und dieser lässt sich in der Nacht per Video-Übertragung aus München zuschalten - mit Krücken, in kurzen Hosen und Stützstrümpfen. „Den Preis fürs Lebenswerk in Krücken in Empfang zu nehmen, das ist bitter“, sagt er.

Im Zentrum steht, passend für einen Radiopreis, die Musik. Einen Award erhalten Musiker, die Hits gelandet und damit im Radio den Ton getroffen haben. So wie Sänger Joris („Herz über Kopf“). Beim Musikpreis Echo hat der 26-Jährige dieses Jahr gleich in drei Kategorien gesiegt und wurde somit zum erfolgreichsten Nachwuchskünstler. Nun kommt für ihn der Regenbogen Award.

Diesen bekommen unter anderem auch die 24-jährige Sängerin Namika („Lieblingsmensch“). „Das ist mein erster Preis“, sagt die Frankfurter Musikerin, die beim Echo noch leer ausgegangen war. Preise gehen auch an US-Musiker Kelvin Jones, das norwegische Duo Nico & Vinz sowie das Musik-Duo Madcon.

„Es ist eine Veranstaltung, die man so schön tanzend begleiten kann. Beim Autoradio kann ich ja immer nur mitwippen“, sagt Schauspielerin Andrea Sawatzki, die so wie etwa Wayne Carpendale oder Atze Schröder eine Laudatio hält. 

„Der Radio Regenbogen Award ist die entspannteste und feierfreudigste Preisverleihung Deutschlands“, meint der Moderator der Gala, der Comedian Thomas Hermanns (53). Weil keine Fernsehkameras live dabei seien, gehe es ungezwungen zu. „Das ist Radio“, sagt Hermanns - und tanzt auf der Bühne zur Musik.

dpa

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