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Wirtschaft Innogy-Chef Tigges: Viele offene Fragen bei RWE/Eon-Deal
Nachrichten Wirtschaft Innogy-Chef Tigges: Viele offene Fragen bei RWE/Eon-Deal
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14:37 28.04.2018
Der Energiekonzern Innogy steht vor der Zerschlagung. Chef Uwe Tigges sieht in dieser Hinsicht noch viele unbeantwortete Fragen. Quelle: Bernd Thissen
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Essen

Der Chef des vor der Zerschlagung stehenden Energiekonzerns Innogy, Uwe Tigges, sieht bei dem Deal zwischen RWE und Eon noch viele offene Fragen. Die meisten Details seien weiterhin offen, sagte der Manager bei der Innogy-Hauptversammlung in Essen.

Der Innogy-Vorstand könne sich erst zu den Plänen äußern, wenn Eon sein Angebot an die Aktionäre vorgelegt habe. Das sei noch nicht geschehen.

Innogy ist die Netz- und Ökostromtochter des Stromriesen RWE. Sie soll zwischen RWE und Eon aufgeteilt werden. Eon will dabei das komplette Netz- und Endkundengeschäft übernehmen und RWE am Ende die Ökostrom-Produktion überlassen. RWE hält derzeit noch knapp 77 Prozent der Innogy-Aktien, den übrigen Anteilseignern will Eon ein Übernahmeangebot machen.

Tigges sagte, Innogy sei ein „überaus attraktives Unternehmen“. Auf den Zukunftsfeldern der Energiewirtschaft sei man im Vergleich zu vielen anderen Marktteilnehmern gut aufgestellt. „Mit dieser starken Geschäftsbasis fährt unser Unternehmen verlässlich Gewinne ein.“ Besonders positiv war laut Tigges die Entwicklung im deutschen Netzgeschäft, das an Eon gehen soll.

dpa

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