Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno
Nachrichten Wirtschaft Investor interessiert am insolventen Küchenbauer Alno
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:18 21.10.2017
Der Küchenhersteller Alno musste im Juli Insolvenzantrag stellen. Quelle: Felix Kästle
Anzeige
Pfullendorf

Für die Belegschaft des insolventen Küchenbauers Alno gibt es wieder etwas Hoffnung. In der kommenden Woche würden Gespräche geführt mit einem ernstzunehmenden Investoren, der großes Interesse habe.

Das sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Martin Hörmann der Deutschen Presse-Agentur. „Wir kommen in eine finale Phase.“ Auf einer Mitarbeiterversammlung an diesem Montag werde die Belegschaft in Pfullendorf über den Stand der Dinge in dem Insolvenzverwahren informiert. Der Sprecher betonte zugleich, dass das Ergebnis der Investorengespräche noch völlig offen sei. Den Namen des Interessenten nannte er nicht.

Alno ist seit langem in den roten Zahlen. Seit dem Börsengang 1995 musste der Küchenkonzern nur in einem Jahr keinen Verlust hinnehmen. Auch der Einstieg der bosnischen Investorenfamilie Hastor 2016 brachte keine Wende. 

Im Juli dieses Jahres wurde Insolvenzantrag gestellt. Anfang Oktober konnte die Billigküchen-Tochter Pino aus Coswig (Sachsen-Anhalt) verkauft werden, eine Investorengruppe um den Marktführer Nobilia aus Ostwestfalen griff zu und sicherte somit die Jobs der 230 Pino-Mitarbeiter. Bei einer anderen Tochter, Wellmann aus Enger (NRW), verlief die Investorensuche hingegen erfolglos - die allermeisten der 400 Mitarbeiter wurden kürzlich freigestellt. Bei der auf hochpreisige Küchen spezialisierten Alno AG aus Pfullendorf in Baden-Württemberg sind noch etwa 600 Menschen angestellt.

dpa

Mehr zum Thema

Jetzt wagt sich auch Citroën mit seinem ersten selbst entwickelten SUV auf die Straße. Die Franzosen starten mit dem neuen C3 Aircross gleich im großen Segment der kleinen SUV - und setzen eigene Prioritäten.

18.10.2017

Ein Anfang ist gemacht: Von einem „guten Gefühl“ ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.

18.10.2017
Politik Misstrauen und Pragmatismus - Die Jamaika-Parteien vor der Sondierung

Niemand wollte eine Jamaika-Koalition, das haben Union, FDP und Grüne in den vergangene Wochen zigmal betont. Aber jetzt müssen sie nun mal versuchen, zusammenzufinden. CSU-Chef Seehofer und die Grünen schauen sich schon mal in die Augen. Für alle steht viel auf dem Spiel.

18.10.2017

BMW ist verärgert über die Anträge von Daimler und Volkswagen, im Fall des Kartellverdachts gegen die deutsche Autoindustrie als Kronzeugen zur Aufklärung beizutragen.

21.10.2017

Wieder finden sich in Lebensmitteln Glassplitter: Diesmal warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor Champignons der Marke King’s Crown. Die werden von Aldi Nord verkauft. Der Discounter hat bereits die Artikel zurück gerufen.

21.10.2017

Tausenden Mitarbeitern der insolventen Air Berlin droht die Kündigung. Das Unternehmen setzt deshalb vor allem auf eine Transfergesellschaft. Davon könnten bis zu 4000 Beschäftigte profitieren. Am Montag wird verhandelt.

21.10.2017
Anzeige