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Wirtschaft Japan will Freihandel mit EU vorantreiben
Nachrichten Wirtschaft Japan will Freihandel mit EU vorantreiben
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00:00 18.02.2017

Japan will aus Sorge vor einer US-Abschottungspolitik ein Freihandelsabkommen mit der EU vorantreiben. Weil US-Präsident Trump die geplante asiatische TPP-Vereinbarung gestoppt hat und den Vertrag zur nordamerikanischen Freihandelszone Nafta neu verhandeln will, sei es „außerordentlich wichtig, möglichst rasch eine grundlegende Übereinkunft über die EPA genannte Wirtschaftspartnerschaft zwischen Japan und der EU zu erzielen“. Dies sagte Japans Außenminister Fumio Kishida dem „Handelsblatt“.

Frauen verjüngen die MDax-Aufsichtsräte

Über die Hälfte der neu zu vergebenden Aufsichtsratsposten in MDax-Unternehmen wurden 2016 mit Frauen besetzt. Mit 24 neu in Kontrollgremien gewählten Frauen stieg der Anteil weiblicher MDax-Aufseher auf 25 Prozent, meldete gestern die US-Personalberatung Russell Reynolds in München. Jedoch habe nicht mal die Hälfte von ihnen Erfahrungen im Top-Management. Der MDax ist die „zweite Börsenliga“ nach dem Dax. Die Frauen seien im Schnitt zehn Jahre jünger als die Männer (Schnitt 62).

Güterverkehr drängt stärker auf die Straße

Der Güterverkehr in Deutschland wird stärker auf der Straße. 2016 wurde mit 4,6 Milliarden Tonnen ein Mengenrekord erzielt, meldet das Statistische Bundesamt. Bei durchschnittlichem Zuwachs von 1,1 Prozent legten die schon dominierenden Transporte per Lkw um 1,5 Prozent auf 3,6 Mrd. Tonnen zu. Eisenbahntransporte schrumpften mit 361 Millionen Tonnen um 1,6 Prozent. Auch die Binnenschiffe transportierten 0,8 Prozent weniger, Seeschiffe und Luftfracht legten zu.

Nordsee: EnBW lässt 71 Windräder bauen

Mit seinem ersten Windpark in der Nordsee will der Energiekonzern EnBW auf seinem  Ökokurs deutlich vorankommen. Bis August 2019 sollen 71 Windräder mit einer Gesamtleistung von knapp 500 Megawatt gebaut werden und ans Netz kommen, teilte der Konzern gestern in Karlsruhe mit. Es ist das größte derzeitige Offshore-Bauvorhaben vor der deutschen Küste. Pro Jahr könnten 2000 Gigawattstunden Strom erzeugt und so 560 000 Haushalte versorgt werden – etwa vergleichbar mit Kölns Größe.

Voller Einlagenschutz nur für Privatkunden

Deutschlands Privatbanken wollen im Pleitefall nur noch Privatkunden vollen Schutz ihrer Einlagen zusichern. Bund, Länder und Kommunen sowie Finanzprofis wie etwa Wertpapierfirmen und Vermögensverwalter sollen ab 1. Oktober 2017 in Notlagen nicht mehr aus dem Topf bedient werden, den die Institute zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung gefüllt haben. Auch mittelständische Handwerker müssten sich keine Sorgen machen.

OZ

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