Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Jupiter: Hallervorden lästert über TV-Verantwortliche

Berlin Jupiter: Hallervorden lästert über TV-Verantwortliche

78 Jahre und kein bisschen leise: Mit einer spitzen Bemerkung gegen TV-Macher hat sich Dieter Hallervorden in Berlin für sein Lebenswerk feiern lassen.

Berlin. 78 Jahre und kein bisschen leise: Mit einer spitzen Bemerkung gegen TV-Macher hat sich Dieter Hallervorden in Berlin für sein Lebenswerk feiern lassen.

„Fernsehredakteure haben ja die Aufgabe, die Spreu vom Weizen zu trennen“, sagte der Schauspieler, Kabarettist und Theatermacher beim 35. Jupiter Award am Mittwochabend, und fügte hinzu: „und dann die Spreu zu senden“.

Hallervorden erhielt bei der Preisverleihung der beiden Burda-Zeitschriften „Cinema“ und „TV Spielfilm“ den sogenannten Ehrenjupiter. Hallervorden habe über Jahre Deutschland in etwa genauso geprägt wie Altkanzler Helmut Kohl, gab „Cinema“- Chefredakteur Artur Jung als Grund der Vergabe an - „nur war er dabei viel lustiger“.

Weitere Auszeichnungen des Abends gingen an Kinoerfolge wie die deutsche Schulkomödie „Fack Ju Göhte“ von Bora Dagtekin und den 3D-Weltraum-Thriller „Gravity“ von Alfonso Cuarón.

Ruth Maria Kubitschek („Frau Ella“) und Wotan Wilke Möhring („Das Leben ist nichts für Feiglinge“) bekamen bei der fast familiär anmutenden Dinner-Gala den Publikumspreis als beste Darsteller national. In Abwesenheit wurden Sandra Bullock („Gravity“), die in einer Videoeinspielung „Herzlichen Dank“ sagte, sowie Channing Tatum („White House Down“) als beste Darsteller international geehrt.

Beim Fernsehen gab es Preise für Schauspieler aus ARD-Sonntagskrimis: So erhielt die total gerührte Nachwuchsschauspielerin Ruby O. Fee für ihre Rolle eines aggressiv-aufmüpfigen Teenagers im Stuttgarter „Tatort“ mit dem Titel „Happy Birthday, Sarah“ den Jupiter als beste TV-Darstellerin national. Männliches Gegenstück in der Kategorie war Charly Hübner, der im Rostocker „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Zwischen den Welten“ brillierte und laut Laudatorin Christiane Paul mit seinem Komissar-Charakter Alexander Bukow „die komplexeste Ermittlerfigur im deutschen Fernsehen“ erschaffen hat.

Zur besten TV-Serie national wurde „Der letzte Bulle“ (Sat.1) gekürt, als internationale Serie die Fantasy-Produktion „Game of Thrones“ (HBO).

Auch der in vielen Ländern erfolgreiche und oft kontrovers diskutierte Weltkriegs-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ wurde ausgezeichnet - und zwar als bester TV-Spielfilm national. Bald soll der auf Englisch „Generation War“ genannte ZDF-Mehrteiler bei der BBC zu sehen sein.

Laut Moderator Steven Gätjen gibt es seit 1979 mehr als 330 Jupiter-Preisträger.



dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.