Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft K+S profitiert von Eis und Schnee
Nachrichten Wirtschaft K+S profitiert von Eis und Schnee
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:47 15.03.2013
Kaliwerk «Werra» des Grubenbetriebs Hattorf-Wintershall der K+S AG bei Philippsthal in Hessen. Foto: Uwe Zucchi / Archiv
Kassel

Im Salzgeschäft sei allein wegen des kalten Winters ein spürbares Absatzplus zu erwarten.

Der Dax-Konzern aus Kassel rechnet nach einem Ergebnisrückgang 2012 in diesem Jahr wieder mit Zuwächsen. „Alles in allem gehen wir von einer leichten Erhöhung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses aus“, erklärte Steiner. Er bestätigte damit die bisherige Prognose.

Im vergangenen Jahr hatte ein schwaches Salzgeschäft das operative Ergebnis schmelzen lassen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten sank demnach um 10,8 Prozent auf 808,5 Millionen Euro. Der Umsatz der K+S-Gruppe ging nach dem Verkauf unter anderem der Stickstoffdüngemittelsparte auf 3,94 Milliarden Euro zurück (2011: 5,15 Milliarden Euro), bereinigt fiel der Umsatz leicht um 1,5 Prozent. Der Konzerngewinn stieg vor allem wegen des Sparten-Verkaufs um 103 Millionen auf 667,6 Millionen Euro. Der Hauptversammlung soll eine erhöhte Dividende von 1,40 (Vorjahr: 1,30) Euro vorgeschlagen werden.

Im ersten Quartal 2012 hätten Europa und Nordamerika einen „grünen Winter“ erlebt, sagte Steiner. Die Lieferungen für Auftausalz seien im vergangenen Jahr daher um rund 40 Prozent zurückgegangen. Der Umsatz in dem Geschäftsbereich sank um 13 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Bei Kali und Magnesium erzielte das Unternehmen 2012 dagegen das zweitbeste Jahresergebnis überhaupt. K+S profitierte von der starken Nachfrage nach Agrarprodukten insbesondere im ersten Halbjahr und höheren Preisen im Jahresdurchschnitt für seine Produkte. Im neuen Kaliwerk im kanadischen Saskatchewan solle die Produktion Ende 2015 beginnen, sagte Steiner.

Der Vorstandschef betonte, K+S arbeite weiter an Maßnahmen zur Verbesserung des Gewässerschutzes an Werra und Weser. Rund 50 Millionen Euro wurden 2012 dafür eingesetzt, im laufenden Jahr sollen es weitere 140 Millionen Euro sein. K+S bereitet die Genehmigungsanträgen für Salzabwasserfernleitungen an die Oberweser und zur Nordsee vor. Allerdings gebe es nach wie vor keine Investitionsentscheidung, betonte der Konzernchef.

Der K+S-Chef sprach sich deutlich gegen die derzeit diskutierte Regulierung von Managergehältern aus. „Klares Nein zu diesen Plänen“, sagte er. Wenn Vertreter von Anteilseignern in den Aufsichtsräten säßen, gebe es keinen Grund, die Hauptversammlung über die Gehälter abstimmen zu lassen. „Das wäre einer der ersten Schritte, den Aufsichtsrat obsolet werden zu lassen“, warnte Steiner.

dpa

Die Schauspielerin Rosemarie Fendel ist tot. Sie starb gestern im Alter von 85 Jahren in Frankfurt. Das bestätigte Fendels Management nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

14.03.2013

An den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn wird morgen wieder gestreikt. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Die Mitarbeiter der Fracht-, Personal- und Fluggastkontrolle seien zu einem ganztägigen Ausstand aufgerufen.

14.03.2013

Die Milliardärsfamilie Quandt kann sich dank eines weiteren Rekordjahrs beim Autobauer BMW auf mehr als 700 Millionen Euro Dividende einstellen. Der Konzern will angesichts der Bestwerte für das vergangene Jahr die Ausschüttung an die Aktionäre auf den Rekordwert von 2,50 Euro je Stammaktie erhöhen.

14.03.2013