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Kaum große Jackpots – 2017 leichte Einbußen bei Lotto MV

Rostock Kaum große Jackpots – 2017 leichte Einbußen bei Lotto MV

Im vergangenen Jahr gab es drei Spieler im Land, denen von der Lotto-Gesellschaft eine siebenstellige Summe überwiesen wurde

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Ein Lotto-Spieler füllt einen Tippschein aus.

Quelle: Foto: Peter Steffen/dpa

Rostock. Die Lotto-Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern hat im vergangenen Jahr leichte Einbußen hinnehmen müssen. Nach vorläufigen Zahlen betrug die Summe der Spieleinsätze knapp 110,8 Millionen Euro – rund drei Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor, wie Lotto-Geschäftsführerin Barbara Becker Hornickel sagte. Den Grund sah sie darin, dass es im vergangenen Jahr nur wenige Jackpots mit sehr hohen Gewinnsummen gegeben habe. Jackpots brächten auch solche Menschen dazu, ein Los zu kaufen, die sonst nicht spielen. Trotz des leichten Verlusts zeigte sich Becker Hornickel mit dem Ergebnis zufrieden. Die eigenen Vorgaben seien erreicht worden.

Beim Lotto am Samstag und Mittwoch wurden knapp 59 Millionen Euro eingesetzt, etwa eine Million weniger als 2016. Einen Rückgang habe es auch beim Eurojackpot gegeben. Dort seien die Umsätze von 15,6 auf nunmehr 14,2 Millionen Euro gesunken, sagte die Lotto-Geschäftsführerin, deren Vertrag jüngst verlängert wurde. Im April 2017 war die Stelle vom Finanzministerium ausgeschrieben worden.

Drei Spieler konnten im vergangenen Jahr Gewinne in Millionenhöhe einstreichen, im Jahr davor war es nur einer. Seit Gründung der Lotto-Gesellschaft im Jahr 1992 gibt es nun 49 Lotto-Millionäre. „Wir warten auf den 50.“, sagte Becker Hornickel.

An Lotteriesteuern wurden rund 18,5 Millionen Euro abgeführt, 21,78 Millionen Euro flossen als Zweckertrag ans Land. Mit diesem Geld würden unter anderem soziale Projekte finanziert.

Bei den Pro-Kopf-Ausgaben für Lotto gab es kaum Veränderungen. Hier liege der Schnitt im Land bei 1,17 Euro pro Kopf und Woche, der bundesweite Schnitt ist mit 1,48 Euro dagegen deutlich höher. Einen Rückgang gebe es bei der Zahl der Lotto-Annahmestellen. Landesweit sind es noch 485, vor zwei Jahren waren es noch 500. „Es ist nicht mehr so einfach, Partner zu finden“, erklärte Becker Hornickel mit Blick auf die demografische Entwicklung. Dabei seien die Annahmestellen von großer Bedeutung: Rund 88 Prozent der Spieleinsätze würden dort getätigt.

Seit einigen Jahren gibt es auch Internet-Lotterien, diese sind nicht mit Tippeintragungs-Diensten zu verwechseln. Anbieter solcher Lotterien veranstalten eigene Ziehungen, die nichts mit staatlicher Lotterie zu tun haben. Gezogen werden beispielsweise 7 aus 49, 6 aus 49, 6 aus 32 oder auch 7 aus 50. Die Gewinne können Sach- oder Geldpreise sein.

J. Mangler

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