Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Lauda will erneut für Fluglinie Niki bieten
Nachrichten Wirtschaft Lauda will erneut für Fluglinie Niki bieten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:31 29.11.2017
Niki Lauda hat die Ferienfluglinie Niki einst gegründet. Quelle: Uli Deck/archiv
Anzeige
Wien

Im Ringen um die Zukunft der Air-Berlin-Tochter Niki rechnet sich der Ex-Rennfahrer und Unternehmer Niki Lauda wieder Chancen aus. Er werde mit dem Touristikkonzern Thomas Cook erneut für die Fluglinie bieten, wenn die EU-Kommission die Übernahme durch die Lufthansa nicht genehmigen sollte.

„Wir sind gesprächsbereit. Die sich abzeichnende Entscheidung in Brüssel kommt mir gelegen“, sagte Lauda, der die Ferienfluglinie einst gegründet hat, dem „Handelsblatt“ in Wien. Sein Angebot zusammen mit Thomas Cook gelte nach wie vor.

Lauda sieht sich in seiner Kritik an der Übernahme von Air Berlin und Niki durch die Lufthansa bestätigt. „Die Übernahme der Air Berlin schafft quasi ein Monopol in Deutschland und Österreich. Das ist fürchterlich“, bekräftigte er erneut. Der dreifache Formel-1-Weltmeister ließ bereits beim Verkauf von Air Berlin und Niki an Lufthansa von seinem Team die Bücher der Airlines prüfen. Der Österreicher betreibt heute mit seinem Unternehmen Lauda Motion eine Privatjet-Gesellschaft in Wien.

Die Lufthansa will mit den Teilgesellschaften LG Walter und Niki für 210 Millionen Euro einen beträchtlichen Teil des Flugbetriebs von Air Berlin mit 81 Jets übernehmen. Wegen der Dimension des Geschäfts müssen die Folgen für den Wettbewerb überprüft werden. Unbestätigten Berichten zufolge könnte die EU-Kommission sich vor allem an der Niki-Übernahme durch die Lufthansa stoßen.

dpa

Mehr zum Thema

Seit der Air-Berlin-Pleite ist Fliegen innerhalb Deutschlands teurer geworden. Nach vielen Kundenbeschwerden nimmt das Bundeskartellamt die Preise der Lufthansa nun unter die Lupe: Nutzt der Branchenriese seine neue Marktmacht für Extra-Gewinne?

24.11.2017

Die Deutsche Lufthansa wehrt sich nach dem Aus des Konkurrenten Air Berlin gegen Vorwürfe der Preistreiberei. Was über angebliche Preissteigerungen kolportiert werde, sei nachweisbar nicht zutreffend.

26.11.2017

Bei Kunden ist die Empörung groß: Seit der Air-Berlin-Pleite sei Fliegen innerhalb Deutschlands teurer geworden. Das ruft das Bundeskartellamt auf den Plan. Doch Branchenführer Lufthansa widerspricht: Nichts habe sich geändert.

26.11.2017

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 29.11.2017 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

29.11.2017

Die sogenannte Sprechklausel findet sich im Finanzierungsvertrag zu Stuttgart 21 aus dem Jahr 2009 und wird sehr unterschiedlich interpretiert.

29.11.2017

Die deutsche Wirtschaft bleibt weiter ein Jobmotor. Im November hätten Betriebe so viele Arbeitskräfte gesucht wie selten zuvor, geht aus dem heute veröffentlichten ...

29.11.2017
Anzeige