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Wirtschaft Leyen: Für Korvetten keine 2,9 Milliarden
Nachrichten Wirtschaft Leyen: Für Korvetten keine 2,9 Milliarden
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00:05 22.04.2017
Drei der neuen Korvetten (v.l.: „Braunschweig“, „Ludwigshafen am Rhein“, „Magdeburg“) im Marinestützpunkt Rostock-Hohe Düne. Quelle: Foto: B. Wüstneck, Dpa

. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will keinesfalls den von den Auftragswerften geforderten Preis von 2,9 Milliarden Euro für fünf neue Korvetten akzeptieren. „Die 2,9 Milliarden werden nicht im Raum stehen bleiben, das ist eine ganz klare Ansage“, sagte die Ministerin gestern in Kiel beim Besuch im Marinestützpunkt. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ gemeldet, dass die Werften Lürssen (Bremen) und ThyssenKrupp Marine Systems (Kiel/Essen) statt der von der Politik veranschlagten 1,5 Mrd. Euro fast das Doppelte fordern. „Wir sind jetzt mit den Auftragnehmern in harten Verhandlungen“, sagte von der Leyen. „Mein Ziel ist, dass wir noch in dieser Legislaturperiode den Vertrag auf den Weg bringen können, aber wir wollen einen guten Vertrag, wir wollen einen fairen Vertrag und einen realistischen – daran arbeiten wir hart.“

Beide Werften hatten schon 2008 bis 2013 fünf Korvetten gebaut. So gilt der neue Auftrag als Nachbestellung, eine Ausschreibung, wie die Konkurrenz fordert, ist nicht geplant Ob bei unverändert hohem Angebot die Ausschreibung möglich sei, ließ die Ministerin offen. Ohne Einigung würden „die Karten neu gemischt“. Zugleich betonte sie: „Die Marine braucht die Korvetten dringend.“

OZ

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