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Wirtschaft Liebherr baut Standort im Rostocker Hafen weiter aus
Nachrichten Wirtschaft Liebherr baut Standort im Rostocker Hafen weiter aus
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00:01 23.09.2016

Der Produzent von Hafen, Schiffs- und Offshore-Kränen, Liebherr-MCCtec Rostock, hat seinen Standort im Seehafen weiter ausgebaut. Neben der Produktion seien auch das Technische Büro, der Vertrieb und der Kundendienst in Rostock, sagte Leopold Berthold von der Liebherr-Geschäftsführung gestern. Die Bündelung der Ressourcen schaffe am Standort Rostock hervorragende Voraussetzungen für das weitere Wachstum. Gerade die direkte Anbindung an die Ostsee bringe die großen Standortvorteile als logistische Voraussetzung für den weltweiten Vertrieb.

In der 2002 gegründeten Niederlassung seien inzwischen rund 1500 Mitarbeiter beschäftigt. „Momentan sind wir mit dieser Zahl gut ausgelastet“, sagte Firmensprecherin Renate Gundlach. Alle weiteren Entwicklungen seien vom Markt abhängig.

Rostock sei nun das Zentrum der maritimen Fertigung in der Liebherr-Gruppe, teilte das Unternehmen mit. Dieser Fertigungsverbund habe weitere Produktionsstätten in Killarney (Irland), Nenzing (Österreich) und Sunderland (Großbritannien).

Auch das Maritime Trainingszentrum habe vollständig den Betrieb aufgenommen. Es ermögliche hoch qualifizierte Produktschulungen mit Kransimulatoren, Schnittmodellen und 3-D-Simulationen.

Die Umstrukturierung ist nach Einschätzung des Schweriner Wirtschaftsministers Harry Glawe (CDU) ein klares Bekenntnis für den Wirtschaftsstandort Rostock. „Es wird weiter investiert und Know-how in der Hansestadt konzentriert.“ Das Unternehmen habe sich über die Jahre zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region entwickelt. Wichtig seien vor allem Investitionen in Forschung und Entwicklung, um zu neuen marktfähigen Produkten zu kommen. „Das ist in dem dynamischen Marktumfeld der Herstellung und des Vertriebes von Kränen von besonderer Bedeutung“, betonte der Minister.

OZ

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