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Lohnlücke hat viele Ursachen

Berlin Lohnlücke hat viele Ursachen

IW-Studie sieht keine Diskriminierung in Firmen

Berlin. . Der Unterschied beim Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland lässt sich aus Sicht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) nicht per Gesetz beheben. „Die Annahme, bei der Lohnlücke handele es sich um Diskriminierung durch die Unternehmen, ist unsachgemäß“, sagte der Direktor des arbeitgebernahen Instituts, Michael Hüther, gestern in Berlin.

Die Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt rund ein Fünftel weniger verdienten als Männer, ergebe sich vor allem aus individuellen Entscheidungen, heißt es in der IW-Analyse. Ausschlaggebend für die Lohnhöhe seien unter anderem Faktoren wie Branche und Betriebsgröße. Zudem nähmen Frauen seltener Führungsaufgaben wahr und arbeiteten häufiger in Teilzeit als Männer.

So seien gut drei Viertel aller Stellen in den eher niedrig entlohnten Bereichen Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen von Frauen besetzt, heißt es in der Studie. In der Industrie, in der die Löhne eher höher sind, seien es weniger als drei von zehn. Ohne diese Parameter habe es im Jahr 2013 lediglich eine Lohnlücke von rund 6,6 Prozent gegeben – das sei einer der niedrigsten Werte in der EU. Der Politik fehle deshalb die entscheidende Begründung für das Lohngerechtigkeitsgesetz, meinte Hüther. Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) wies dies umgehend zurück.

OZ

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