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Wirtschaft Lufthansa-Airbus fliegt mit beschädigtem Rumpf über Atlantik
Nachrichten Wirtschaft Lufthansa-Airbus fliegt mit beschädigtem Rumpf über Atlantik
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21:33 10.04.2013
Das Heck des beschädigten Airbus A330 in einer Halle der Lufthansa Technik AG in Hamburg. Foto: Bodo Marks
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Frankfurt

Zu einem Druckabfall in der Kabine des Jets mit 221 Sitzen war es aber nicht gekommen. Der Zwischenfall wird von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig als „schwere Störung“ bewertet und gemeinsam mit der Lufthansa untersucht, bestätigte die Behörde am Mittwoch einen Bericht von „stern.de“.

„Die Druckkabine wurde nicht beschädigt“, sagte ein BFU-Sprecher. Der Aluminium-Rumpf des Flugzeuges habe aber deutliche Schleifspuren gezeigt. Warum die Besatzung nicht reagierte, soll in der Untersuchung geklärt werden. Laut „stern.de“ hatte der achteinhalbstündige Flug LH 435 in der üblichen Höhe von rund 11 000 Metern stattgefunden, wo erhebliche Druckunterschiede zwischen Kabine und Umgebung herrschen. Ein Leck in der Druckkabine kann in dieser Höhe verheerende Folgen haben. Zur Reparatur soll der Jet in nur 2000 Meter Höhe nach Hamburg geflogen worden sein.

Lufthansa bestätigt den Zwischenfall, wollte sich aber mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht zu Einzelheiten äußern. „Wir wollen das genau aufgeklärt haben“, sagte ein Sprecher des Unternehmens in Frankfurt. Verwundert sei man über die Bekanntgabe von Zwischenergebnissen durch die BFU. Der Jet mit der Kennung D-AIKJ sei nach dem Zwischenfall noch nicht wieder im Einsatz. Nach BFU- Angaben soll ein Zwischenbericht zu dem Vorfall voraussichtlich im Mai veröffentlicht werden.

BFU-Definition Schwere Störung

dpa

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