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Wirtschaft Lufthansa-Pilotenstreik: Kein Ende in Sicht
Nachrichten Wirtschaft Lufthansa-Pilotenstreik: Kein Ende in Sicht
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00:01 30.11.2016
Eine Anzeigetafel weist auf gestrichene Lufthansa-Flüge hin. Auch heute können zahlreiche Langstrecken wieder nicht bedient werden. FOTO: DPA

Die Piloten der Lufthansa sind gestern erneut in einen Streik getreten. „Auf der Kurzstrecke wurden 816 Flüge gestrichen“, sagte ein Unternehmenssprecher.

82 000 Passagiere seien betroffen.

Heute würden zudem 890 Verbindungen mit 98 000 Passagieren ausfallen. Dann zielt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf die Langstrecke. Auch danach sind Streiks möglich, betonte Cockpit. Ein Ende des Tarifstreits ist nicht in Sicht.

In den Terminals an Flughäfen in Deutschland sei die Lage ruhig, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Es habe sich bewährt, dass die Fluggäste vorab informiert würden.

Lufthansa und Cockpit streiten seit Jahren ums Geld. Die Gewerkschaft verlangt für die 5400 Piloten Tariferhöhungen von zusammen 22 Prozent über fünf Jahre bis April 2017.

Am Montagabend war Lufthansa erneut damit gescheitert, die Streiks vor Gericht zu stoppen. Das Unternehmen hatte einen Antrag auf einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht München eingereicht.

Konkret hatte Lufthansa kritisiert, dass die Forderung von VC, ab dem 13. Beschäftigungsjahr höhere Gehaltssteigerungen zu verlangen, gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgebot verstoße. Jüngere Piloten würden diskriminiert. Das Arbeitsgericht wies die Beschwerde jedoch ab.

Im Lufthansa-Konzern selbst formiert sich derweil Widerstand gegen die streikenden Piloten. Der Betriebsrat des Frankfurter Bodenpersonals hat für heute zu einer Gegendemo an der Unternehmenszentrale aufgerufen. Zeitgleich will die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) für die Belange der Piloten demonstrieren.

OZ

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