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Nachrichten Wirtschaft Lufthansa will Pilotenstreik in letzter Minute abwenden
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01:45 26.08.2014

Passagiere der Lufthansa müssen in den kommenden Tagen weiter mit Streiks rechnen. Zwar will die Lufthansa im Tarifkonflikt mit den Piloten in letzter Minute einen Streik abwenden. Personalvorstand Bettina Volkens rief die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) in Frankfurt zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Ob die Kapitäne im Streit um die Frühverrentung zu weiteren Gesprächen bereit sind, war gestern jedoch zunächst unklar.

In dem Konflikt geht es um die Übergangsrenten für die 5400 Piloten bei Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo. Im Schnitt gehen die Lufthansa-Kapitäne derzeit mit knapp 59 Jahren in den vom Unternehmen bezahlten Vorruhestand. Lufthansa will das Durchschnitts-Eintrittsalter wegen der hohen Kosten und der auf 65 Jahre hochgesetzten Altersgrenze für Verkehrspiloten schrittweise auf 61 Jahre anheben. Deshalb hatte es bereits im April massive Flugausfälle gegeben.

Eine weitere Baustelle sind die Verhandlungen um höhere Gehälter für Piloten. VC verlangt Steigerungen um zehn Prozent. Das Angebot der Lufthansa beträgt nach eigener Darstellung 5,16 Prozent.

Wann und wie lange die Flugkapitäne streiken werden, war zunächst weiter unklar. Die Lufthansa rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Cockpit einen Ausstand 24 Stunden vorher ankündigen werde. Mehrtägige Streiks erwartet die Airline nicht. Lufthansa werde einen Sonderflugplan entwickeln, um wesentliche Strecken aufrecht zu erhalten. Auf einen Ausstand sei man vorbereitet, betonte Europas größte Fluggesellschaft.



OZ

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