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Wirtschaft Luxusyacht in Gibraltar festgesetzt
Nachrichten Wirtschaft Luxusyacht in Gibraltar festgesetzt
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00:05 21.02.2017
Die größte Segelyacht der Welt liegt vor Gibraltar an der Kette. Quelle: Foto: Imago

Die größte Segelyacht der Welt ist in Gibraltar unter Arrest. Das bestätigten die Behörden im britischen Überseegebiet gestern.

Die in Kiel gebaute „Sailing Yacht A“ ist demnach seit voriger Woche festgesetzt. Das 143 Meter lange und 90 Meter hohe Schiff war auf dem Weg von der Werft nach Spanien, die offizielle Übergabe war für das späte Frühjahr vorgesehen. Berichten zufolge gibt es einen Streit um Geld mit dem Auftraggeber, dem russischen Milliardär Andrej Melnitschenko.

Der „Gibraltar Chronicle“ hat über Forderungen von insgesamt 15,3 Millionen Euro berichtet. Demnach soll die Schlussrate von 9,8 Millionen Euro seit dem 27. Januar ausstehen. Außerdem soll über weitere 5,5 Millionen Euro für Subunternehmer von Nobiskrug sowie Zinsen und Gebühren schon länger gestritten werden. Grund für den Arrest seien noch zu klärende Fragen, ließ ein Sprecher Melnitschenkos auf Anfrage wissen: „Wir sind zuversichtlich, dass der Arrest in den kommenden Tagen beendet wird und diese unglückliche Episode vorbei sein wird“, so das Statement. Medien berichten zufolge gibt es Unstimmigkeiten zwischen Melnitschenko und der Nobiskrug-Werft über einen Teil der vereinbarten Zahlung. Noch gestern sollte eine Anhörung vor einem Gericht in Gibraltar stattfinden. Die Werft nahm zuerst nicht Stellung zur Angelegenheit.

Die von Designer Philippe Starck entworfene Yacht besitzt mehr als 3700 Quadratmeter Segelfläche. Das entspricht etwa der Hälfte eines Fußballplatzes. Spekuliert wird über einen Kaufpreis von rund 400 Millionen Euro. Die Luxusyacht sollte eigentlich nur zu einem Tankstopp nach Gibraltar kommen – unterwegs nach Spanien zu weiteren Arbeiten.

OZ

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