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Wirtschaft „Made in Germany“ überall gefragt
Nachrichten Wirtschaft „Made in Germany“ überall gefragt
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00:00 09.02.2018

Wiesbaden. Angetrieben von der Erholung der Weltwirtschaft eilen Deutschlands Exporteure von Rekord zu Rekord. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausfuhren der Bundesrepublik um 6,3 Prozent auf den neuen Bestwert von 1279,4 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Es war der vierte Rekord in Folge und das kräftigste Wachstum seit sechs Jahren. Stärker hatten die Ausfuhren zuletzt 2011 zugelegt (11,5 Prozent). Die Importe kletterten 2017 sogar um 8,3 Prozent auf 1034,6 Milliarden Euro. Der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann, sprach von einem „bemerkenswert dynamischen Jahr“. Die Nachfrage nach Waren „made in Germany“ sei auf allen Kontinenten deutlich gestiegen. Nach Einschätzung des Verbandes steuert der deutsche Export 2018 auf einen weiteren Rekord zu. Der BGA erwartete zuletzt ein Wachstum von etwa fünf Prozent auf rund 1340 Milliarden Euro. Die Importe könnten demnach um sieben Prozent auf 1104 Milliarden Euro zulegen.

„Die weltweite Nachfrage nach deutschen Produkten wird stark bleiben und die Produktion der deutschen Industrie stützen“, sagte auch BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang voraus. „Das ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten hierzulande.“ Etwa jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hänge am Export, in der Industrie sogar mehr als jeder zweite, sagte Lang.

Weil die Einfuhren 2017 noch stärker zulegten als die Ausfuhren, verringerte sich der insbesondere von den USA kritisierte Handelsbilanz-Überschuss der Bundesrepublik auf 244,9 Milliarden Euro. 2016 hatte er mit 248,9 Milliarden Euro einen Höchstwert erreicht.

OZ

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