Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Maschinenbauer setzen Hoffnung auf US-Markt

Frankfurt/Main Maschinenbauer setzen Hoffnung auf US-Markt

Die deutschen Maschinenbauer setzen trotz Schwächesignalen der US-Wirtschaft ihre Hoffnung auf den transatlantischen Markt.

Voriger Artikel
Millionen Menschen in Lateinamerika leiden Hunger
Nächster Artikel
Deutsche Pfandbriefbank PBB mit höchstem Gewinn seit Neustart

Der deutsche Maschinenbau hofft auf einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA.

Quelle: Oliver Berg/archiv

Frankfurt. Die deutschen Maschinenbauer setzen trotz Schwächesignalen der US-Wirtschaft ihre Hoffnung auf den transatlantischen Markt.

„Eine deutliche Mehrheit der in den USA tätigen deutschen Maschinenbauer erwartet für das laufende Jahr laut einer neuen Umfrage ein Wachstum ihres Absatzes“, sagte der Chefvolkswirt des Verbandes VDMA, Ralph Wiechers. Details der Umfrage will der Verband Anfang April vorstellen. Ende April (25. bis 29.04.) trifft sich die Branche dann zur Hannover Messe, Partnerland sind diesmal die USA.

Im vergangenen Jahr legten die Ausfuhren der mittelständisch geprägten Schlüsselindustrie in die Vereinigten Staaten um 11,2 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro zu. „Die Eröffnung der Messe durch den amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist eine große Chance, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den transatlantischen Handelspartnern noch stärker auszubauen“, sagte Wiechers.

Die Maschinenbauer erhofften sich dadurch auch Impulse für die Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen TTIP. TTIP sei für die exportorientierte Maschinenbauindustrie von großer Bedeutung, weil es den Handel zwischen der EU und den USA erheblich vereinfachen könnte, sagte Wiechers. „Als schweren Fehler betrachtet der VDMA daher aktuelle Überlegungen, das vorgesehene Maschinenbau-Kapitel von den Verhandlungen wieder auszunehmen.“

Mit dem Abkommen wollen die EU und die USA die größte Freihandelszone der Welt mit 800 Millionen Menschen schaffen. Viele Details sind allerdings noch umstritten.

Die USA hatten China im vergangenen Jahr als wichtigsten Einzelmarkt für Maschinen „made in Germany“ vom ersten Platz verdrängt. Die Lieferungen in die Volksrepublik gingen um 5,9 Prozent zurück, obwohl einige Sparten eine gestiegene Nachfrage verzeichneten - zum Beispiel Präzisionswerkzeuge, Antriebstechnik und Fördertechnik.

„Für das laufende Jahr rechnen wir nochmals in Summe mit leicht rückläufigen Exporten nach China“, sagte Wiechers. Einen drastischen Einbruch erwarte die Branche derzeit allerdings nicht: „Der chinesische Markt bleibt für den deutschen Maschinenbau auch weiterhin attraktiv.“

Die stark exportorientierte Branche mit gut einer Million Arbeitsplätzen hatte 2015 das verlangsamte Wachstum der chinesischen Wirtschaft ebenso wie die Sanktionen gegen Russland und die Probleme vieler Schwellenländer zu spüren bekommen. Die Produktion stagnierte bei einem geschätzten Volumen von nominal 199 Milliarden Euro.



dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.