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00:01 31.05.2016

/Rostock. Die Rückflaggung des Autotransporters „Patara“ von der Flagge Gibraltars zu Schwarz-Rot-Gold soll Symbol für eine Trendwende sein (die OZ berichtete). „Wir bekommen jetzt frischen Wind für die deutsche Flagge“, sagte Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), gestern in Hamburg bei der Übertragung der Zeremonie aus dem chinesischen Hafen Zhoushan. „Und damit für die Beschäftigung von deutschen nautischen und technischen Offizieren an Bord.“

Die Reederei F. Laeisz will nach der „Patara“ drei weitere Autofrachter einflaggen, davon zwei als Ausbildungsschiffe anmelden. Auch weitere deutsche Reeder hätten angekündigt, wieder mehr Schiffe unter deutsche Flagge zu bringen. So werde das Flaggschiff der Reederei Offen, das unterm Charternamen „MSC Genova“ fährt, am Donnerstag in Singapur unter die deutsche Flagge genommen.

Gleichzeitig werden ein deutscher Kapitän und fünf deutsche Offiziere das Schiff übernehmen.

Hohe Kosten und enge Beschäftigungsvorschriften hatten seit Beginn der Schifffahrtskrise zum starken Rückgang der Schiffe unter deutscher Flagge geführt. Zuletzt führten nur 186 Schiffe Schwarz- Rot-Gold, bei einer Handelsflotte von fast 3000 Schiffen. Darauf beschloss der Gesetzgeber Erleichterungen. Ab 1. Juni dürfen die Reeder 100 statt 40 Prozent der Lohnsteuer der Seeleute behalten. Die Verordnung über die Schiffsbesetzung wurde gelockert, internationalen Standards angepasst. Hamburgs CDU-Bundestagsabgeordneter Rüdiger Kruse sagte, erfahrene Seeleute würden benötigt – bei Reedereien, Zulieferern, Dienstleistern, im Schiffbau und bei Behörden.

OZ

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