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Wirtschaft Metaller von der Küste fordern 5,5 Prozent mehr Lohn
Nachrichten Wirtschaft Metaller von der Küste fordern 5,5 Prozent mehr Lohn
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00:00 19.03.2013
Rostock

Für Freitag ist in Hamburg die erste Verhandlungsrunde anberaumt. Der Tarifbezirk umfasst Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, MV und das nordwestliche Niedersachsen.

Die als zentrale Kundgebung geplante Veranstaltung litt unter heftigem Schneetreiben. Gerade mal 30 Gewerkschafter hatten sich versammelt, um den IG-Metall-Bevollmächtigten Peter Hlawaty bei der Forderungsübergabe an Nordmetall-Verhandlungsführer Thomas Lambusch zu unterstützen.

Das Geschenk von Lambusch an die Gewerkschafter — ein roter Fön — konnte die Stimmung nicht heben. „Der Fön soll die heiße Luft symbolisieren, mit der die Tarifforderungen aufgeblasen sind“, sagte Lambusch, Geschäftsführer des Rostocker Elektrotechnik-Unternehmens SEAR. Im Gegenzug bekam der Arbeitgeber eine Zigarre.

Die Forderung von 5,5 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten begründete Hlawaty mit der guten Situation der Metallbetriebe im Norden. Bei Betrieben, denen es nicht so gut gehe, greife das sogenannte Pforzheimer Abkommen. Damit könnten Betriebe bei Problemen von den Bestimmungen des Flächentarifs über bestimmte Zeiträume abweichen. Die Rahmenbedingungen seien alles andere als gut, sagte hingegen Lambusch. Nordmetall rechne mit einem Wachstum von nur einem Prozent.

OZ

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