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Microsoft wirbt in München für neue Welt des Arbeitens

München Microsoft wirbt in München für neue Welt des Arbeitens

Feste Arbeitszeiten oder Anwesenheitspflichten? Nicht bei Microsoft. Seit Jahren schon macht der Software-Riese mit neuen Arbeitsmodellen von sich reden und heizt die Debatte um Home-Office & Co.

München. Feste Arbeitszeiten oder Anwesenheitspflichten? Nicht bei Microsoft. Seit Jahren schon macht der Software-Riese mit neuen Arbeitsmodellen von sich reden und heizt die Debatte um Home-Office & Co. in Deutschland mit an. In München hat der US-Konzern jetzt die passende Umgebung für die Digitalarbeiter von heute und morgen geschaffen. Die neue Deutschland-Zentrale steht so auch für die Verschmelzung von Arbeit und Leben, die nach Überzeugung von Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek längst begonnen hat.

 

OZ-Bild

Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland

Quelle: Matthias Balk/dpa

Den Takt dafür gibt die Industrie 4.0 vor, die geprägt ist durch neue Wettbewerber, kürzere Innovationszyklen und vernetzte Kunden. Zu meistern sind diese Herausforderungen nur mit hoch qualifizierten Wissensarbeitern, sagt Bendiek. „Um ihrer Kreativität Raum zu geben, muss man ihnen gewisse Freiheiten einräumen.“ Deshalb setzt die Managerin auf viel Kommunikation und Eigenverantwortung statt auf starre Regeln und strenge Hierarchien. Warum, fragt sie, sollte eine Mutter sich nicht nachmittags zu Hause für einige Stunden um die Kinder kümmern können – und ihre Arbeit am Abend fortsetzen, wenn der Nachwuchs im Bett ist?

Gelegenheiten für den Austausch mit Kollegen und Führungskräften, für die Arbeit im Team oder fürs konzentrierte Nachdenken sollen die Mitarbeiter in der neuen Zentrale überall finden – ob in den offenen Team-Bereichen, in der Konzentrationszone namens „Think Workspace“, in einer der zahlreichen Sitzecken mit Lounge-Möbeln oder in der schicken Kaffeebar im großen Atrium. Feste Arbeitsplätze gibt es nicht – auch Bendiek selbst findet sich morgens über eine App mit ihrer Assistentin zusammen und wählt sich einen Platz, der für sie gerade am besten passt. Eine „Clean-Desk-Policy“ sorgt dafür, dass sie an jedem Schreibtisch sofort loslegen kann – denn jeder Mitarbeiter soll seinen Platz so verlassen, wie er ihn vorgefunden hat: leer, sauber und ohne persönliche Gegenstände.

OZ

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