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Wirtschaft Neue Großbank hat Kunden von Rostock bis Sassnitz
Nachrichten Wirtschaft Neue Großbank hat Kunden von Rostock bis Sassnitz
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00:00 25.06.2016

Gemeinsam wollen sie stärker sein: Die Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG und die Pommersche Volksbank eG werden zu einer Genossenschaftsbank in Mecklenburg-Vorpommern fusionieren. Der Zusammenschluss ist für das 2. Quartal 2017 geplant. Das neue Geldinstitut wird dann ein Geschäftsgebiet von Rostock bis Sassnitz umfassen und 80000 Kunden sowie 13500 Mitglieder haben. Über 220 Mitarbeiter werden in 30 Filialen für die Kunden da sein, außerdem wird es 13 Selbstbedienungsstandorte geben.

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Rostocker Volks- und Raiffeisenbank sowie die Pommersche Volksbank fusionieren

„Wir planen die Fusion unserer beiden Häuser aus einer Position der Stärke, als selbstbestimmten Zusammenschluss auf Augenhöhe“, erklärt Axel Neubert, Vorstandsmitglied der Rostocker VR-Bank. „Die Verschmelzung beider Häuser wird ihre starke Position in der Region festigen und das Dienstleistungsangebot zum Vorteil ihrer Mitglieder und Kunden ausbauen“, sagt Martin Wangemann vom Vorstand der Pommerschen Volksbank in Stralsund. Im zukünftigen gemeinsamen Geschäftsgebiet leben über 500000 Menschen, etwa ein Drittel der Einwohner von MV.

Die neue Genossenschaftsbank hat eine Bilanzsumme von mehr als 1,3 Milliarden Euro in den Büchern stehen. „Das Eigenkapital des neuen Hauses, also das Vermögen, beträgt 160 Millionen Euro“, betont Holger Scheew, Vorstand der Pommerschen Volksbank. Daraus ergebe sich eine Eigenkapitalquote – im Verhältnis zur Bilanzsumme – von etwa zwölf Prozent. Im Jahr 2015 hätten sich die Geschäftszahlen der Genossenschaftsbanken sehr positiv entwickelt, berichtet Frank Kretzschmann, Vorstand der Rostocker VR-Bank. So stiegen die Kundeneinlagen dort im Vergleich zu 2014 um 27 Millionen auf 553 Millionen Euro. Die Kreditsumme erhöhte sich um 29 Millionen auf 180 Millionen Euro. Bei der Pommerschen Volksbank stiegen die Einlagen um 22 Millionen auf 547 Millionen, die Kreditsumme erhöhte sich um 17 Millionen auf 251 Millionen Euro.

„In der neuen Bank können wir unsere Mitarbeiter noch intensiver spezialisieren – und somit besser auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden, etwa die der mittelständischen Wirtschaft in der Region, eingehen“, erklärt Neubert. Die dann größere Bank werde am Markt ganz anders wahrgenommen.

Über deren künftigen Sitz und den neuen Namen soll in den nächsten Wochen entschieden werden, sagt Scheew. „Wenn Kunden Vorschläge oder Ideen haben, können sie uns diese bis zum 31. Juli mitteilen.“

Bernhard Schmidtbauer

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