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Neuer Dresdner „Tatort“ auf Anhieb erfolgreich

Berlin Neuer Dresdner „Tatort“ auf Anhieb erfolgreich

Der neue „Tatort“ aus Dresden war gleich der Quotenbringer am Sonntag - gegen ihn war nichts auszurichten. Es gab in der Vergangenheit aber auch schon bessere „Tatort“-Debüts.

Berlin. Der neue ARD-„Tatort“ mit Standort Dresden entpuppte sich für das Erste gleich als Erfolg. 9,55 Millionen Zuschauer sahen am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den ersten Fall mit dem Ermittlerteam um die Darsteller Karin Hanczewski, Alwara Höfels und Martin Brambach.

Der Marktanteil betrug 25,4 Prozent, beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren 22,5 Prozent. In dem Krimi „Auf einen Schlag“ ging es um den mysteriösen Mord an einem Volksmusiker.

In der jüngeren Vergangenheit lagen andere „Tatort“-Teams mit ihren Debüt-Filmen aber auch schon besser: Spitzenreiter war vor exakt drei Jahren Til Schweiger mit dem Fall „Willkommen in Hamburg“, bei dem damals 12,74 Millionen Zuschauer einschalteten. Der Franken-„Tatort“ brachte es mit seiner Premiere im April 2015 auch auf mehr als 12 Millionen Zuschauer, das Frankfurter Gespann um Margarita Broich und Roland Koch im März 2015 auf 10,2 Millionen - die Nutzung der Mediatheken ist hier noch nicht eingeschlossen.

Zeitgleich kam das ZDF-Drama „Katie Fforde: Die Frau an seiner Seite“ mit Regula Grauwiller und Martin Papold mit 4,61 Millionen Zuschauern (12,2 Prozent) dem „Tatort“ noch am nächsten. Der RTL-Actionthriller „Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr“ mit Gerard Butler verbuchte 3,05 Millionen Zuschauer (8,6 Prozent) und die Sat.1-Krimiserien „Navy CIS“ und „Navy CIS: New Orleans“ 3,19 Millionen (8,5 Prozent) sowie 2,64 Millionen (7,6 Prozent).

Immer besser läuft es für TV-Koch Tim Mälzer und seiner Reihe „Kitchen Impossible“, die auf Vox mit 2,23 Millionen Zuschauern (7,1 Prozent) einen neuen Rekord aufstellte. Zur späteren Stunde um 21.45 Uhr markierte der ARD-Polittalk „Anne Will“ mit 4,46 Millionen Zuschauern (15,1 Prozent) ebenfalls einen neuen Bestwert - abgesehen von der Sonderausgabe allein mit Kanzlerin Angela Merkel sieben Tage zuvor mit rund sechs Millionen.

Im bisherigen Jahresverlauf sieht das Ranking der größeren TV-Sender nach aktuellem Stand so aus: Auf Platz eins liegt das ZDF mit einem Marktanteil von 12,8 Prozent. Danach folgt das Erste (12,0 Prozent) vor dem privaten Marktführer RTL mit 10,8 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (7,3 Prozent) und ProSieben (5,2 Prozent), Vox (5,0 Prozent), Kabel eins (3,6 Prozent), RTL II (3,4 Prozent) sowie Super RTL (1,7 Prozent).

dpa

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