Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Niederlande klagen gegen deutsche Maut-Pläne
Nachrichten Wirtschaft Niederlande klagen gegen deutsche Maut-Pläne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:08 13.12.2017
Eine Maut in Deutschland würde niederländische Autofahrer nach Schätzungen bis 100 Millionen Euro im Jahr kosten.  Quelle: Jens Büttner/archiv
Anzeige
Den Haag

Die Niederlande werden sich der Klage Österreichs gegen die Einführung einer Maut in Deutschland anschließen. Das teilte das Verkehrsministerium am Mittwoch in Den Haag mit. Die deutschen Pläne verstießen gegen europäische Regeln.

Der Schritt kommt nicht unerwartet. Bereits im Oktober hatte Den Haag angekündigt, eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof zu prüfen.

„Das Kabinett findet genau wie Österreich, dass die deutschen Mautpläne diskriminierend sind und gegen das Prinzip des freien Verkehrs verstoßen“, heißt es in der Erklärung. Eine Maut in Deutschland würde niederländische Autofahrer 60 bis 100 Millionen Euro im Jahr kosten; das geht aus einer Berechnung des Verkehrsministerium hervor.

dpa

Mehr zum Thema

Die Deutsche Bahn feiert heute ihre neue Schnellfahrstrecke von München nach Berlin ausgiebig.

08.12.2017

Das Jahr 2018 bringt für Auto- und Fahrradfahrer einige Änderungen mit sich, unter anderem bei der Abgasuntersuchung und den Winterreifen. Radler können nun auch im ICE ihr Zweirad mitnehmen, müssen sich aber bei der Beleuchtung auf Neuerungen einstellen.

08.12.2017

Nach der Eröffnungsgala steht die Bahnstrecke Berlin-München unter besonderer Beobachtung. Am zweiten Tag des regelmäßigen Verkehrs fällt wieder ein Zug aus.

11.12.2017

Nach dem holprigen Start der ICE-Neubaustrecke Berlin-München hat die Lokführergewerkschaft GDL der Bahn eine mangelhafte Vorbereitung des Betriebsstarts vorgeworfen.

13.12.2017

Nach Informationen der Berliner Zeitung „B.Z.“ soll der pannengeplagte Hauptstadtflughafen BER im Herbst 2020 eröffnet werden.

13.12.2017

Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat trotz Terrorangst und Unwettern in wichtigen Urlaubsregionen im Geschäftsjahr 2016/2017 (Ende September) kräftig zugelegt.

13.12.2017
Anzeige