Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Nissan vor Millionen-Rückruf: Probleme bei Sicherheitschecks
Nachrichten Wirtschaft Nissan vor Millionen-Rückruf: Probleme bei Sicherheitschecks
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:32 02.10.2017
Auf die Spur der Unregelmäßigkeiten kam der Konzern durch Kontrollen von Regierungsbehörden im September. Quelle: Uli Deck
Anzeige

Tokio (dpa) – Der zweitgrößte japanische Autobauer Nissan muss mehr als 1,2 Millionen Wagen zurückrufen. Grund für den bevorstehenden Schritt seien mangelhafte Sicherheitschecks während der Produktion der Fahrzeuge, teilte das Unternehmen mit.

Die Aktion soll sich nach bisherigen Angaben nur auf den Heimatmarkt Japan beziehen. Nissan kündigte an, die rund 1 210 000 Autos - hergestellt zwischen Oktober 2014 und September 2017 - noch einmal neu zu untersuchen. Am Freitag hatte der Autobauer bereits eingeräumt, etwa 60 000 Neuwagen nicht verkaufen zu dürfen, weil die Sicherheitsprüfungen bei diesen nicht von qualifiziertem Personal vorgenommen worden waren. Auf die Spur der Unregelmäßigkeiten kam der Konzern demnach durch Kontrollen von Regierungsbehörden im September.

Mehr zum Thema
Wirtschaft Haushaltsgeräte-Hersteller - Dyson entwickelt Elektroauto

Autobauer bekommen neuerdings überraschende Konkurrenz: Auch der Staubsauger-Spezialist Dyson will ein Elektromobil verkaufen. Es ist ein Zeichen der Zeit - mit strombetriebenen Fahrzeugen sinken die Hürden für den Eintritt neuer Wettbewerber.

27.09.2017

Vor kurzem hatte der VW-Händlerverband den Konzern attackiert: die Händler fühlten sich im Dieselskandal von Volkswagen im Stich gelassen. Nun soll es Gespräche geben.

27.09.2017

Seit Monaten zittern deutsche Autobauer vor einer geplanten Quote für Elektroautos in China. Nun gibt es Gewissheit: Die neue Regel kommt - allerdings ein Jahr später als zunächst vorgesehen.

28.09.2017

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 2.10.2017 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

02.10.2017

Japans zweitgrößter Autohersteller Nissan steht vor einem millionenschweren Rückruf. Wie Nissan am Montag ankündigte, werden rund 1,2 Millionen Autos von 21 verschiedenen Modellen noch einmal neu untersucht. Bislang soll nur der Heimatmarkt Japan betroffen sein.

02.10.2017

Postbank-Beschäftigte verdienen zu wenig und haben keinen ausreichenden Kündigungsschutz, findet Verdi. Weil die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten waren, verleiht sie ihren Forderungen nun mit Warnstreiks Nachdruck.

02.10.2017
Anzeige