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Österreichs Tourismus erwartet glänzende Sommer-Saison

Wien Österreichs Tourismus erwartet glänzende Sommer-Saison

Die Alpenrepublik Österreich profitiert von der Sehnsucht vieler Menschen nach Natur und einer Auszeit fern der täglichen Hektik. Die klare Bergluft zieht auch immer mehr Gäste aus China an.

Wien. Österreich rechnet in der Sommer-Saison wieder mit einem glänzenden Tourismusgeschäft. „Wir verzeichnen seit Jahren eine stabile Aufwärtskurve und sind erneut optimistisch“, sagte die Sprecherin der nationalen Tourismusagentur „Österreich Werbung“, Ulrike Rauch-Keschmann.

Im Sommer 2015 (Mai bis Oktober) habe es bei den Ankünften ein Plus von 6,3 Prozent auf 22 Millionen und bei den Übernachtungen von 3,3 Prozent auf 70 Millionen gegeben.

Für gestresste Menschen seien Berge und Natur eine verlockende Aussicht aufs Abschalten, hieß es. Seit einigen Jahren gebe es auch die Bereitschaft, im Urlaub wieder mehr Geld auszugeben, meinte Rauch-Keschmann. Die Umsätze im österreichischen Tourismus erreichten im Sommer 2015 rund 11,7 Milliarden Euro, ein preisbereinigtes Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Deutschen waren die mit Abstand größte Urlaubergruppe - gefolgt von Niederländern, Schweizern und Italienern.

Der Sommer ist auch für die Seilbahnen ein inzwischen wichtiges Geschäft. 80 Prozent der 253 Seilbahn-Unternehmen sind in Betrieb und bringen zwischen Mai und Oktober etwa 16 Millionen Gäste in die österreichische Bergwelt.

Überdurchschnittlich entwickelt sich laut Rauch-Keschmann der Städte-Tourismus gerade bei Zielen wie Salzburg, Innsbruck und Wien. Eine vielversprechende Zielgruppe seien die Chinesen. Diese seien dabei, sich nicht nur für die großen Städte, sondern auch für die Natur zu interessieren.

Eine Werbekampagne unter dem Motto „Natur und gute Luft“ in Peking, wo der Smog das Atmen oft schwer macht, sei äußerst erfolgreich gewesen. „Damit treffen wir den Nerv der Menschen dort“, sagte die Tourismus-Expertin. In der Sommersaison 2015 waren rund 50 Prozent mehr Chinesen in die Alpenrepublik gekommen als im Jahr zuvor.

dpa

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