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Pakete und Express machen Post gute Laune

Onlinehandel beflügelt DHL Pakete und Express machen Post gute Laune

Das Paketgeschäft bleibt Zugpferd und Garant für Wachstum bei der Deutschen Post DHL. Nicht so gut läuft es hingegen in der Sparte für Luft- und Seefracht. Dennoch sieht Vorstandschef Frank Appel den Logistikriesen auch im laufenden Geschäftsjahr auf Kurs.

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Der boomende Onlinehandel befeuert das Geschäft von DHL.

Quelle: Oliver Berg

Bonn. Der boomende Online-Handel mit anhaltenden Zuwächsen in der Paketsparte und im globalen Expressgeschäft hält die Deutsche Post DHL auch 2017 auf Erfolgsspur. Doch für die ehrgeizigen Gewinnpläne muss sich der Bonner Logistikriese mächtig strecken.

Vor allem müsse sich die DHL-Frachtsparte ranhalten, damit der operative Gewinn des Konzern wie geplant gesteigert werden könne, sagte Finanzchefin Melanie Kreis zur Vorlage der Quartalszahlen. Zum Jahresstart hatte der Bereich unter erhöhten Raten für Luft- und Seefracht gelitten.

Dennoch zeigte sich Vorstandschef Frank Appel zuversichtlich, die strategischen und finanziellen Ziele für 2020 zu erreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt will der oberste Postlenker das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit jährlichen Zuwachsraten von acht Prozent auf fast fünf Milliarden Euro bringen. Wesentliche Meilensteine seien bereits erreicht. So habe die Post unter anderem das Paketgeschäft auf internationale Beine gestellt sowie die Frachtsparte und das Speditionsgeschäft verschlankt. In diesem Jahr plane das Unternehmen weiterhin fest mit einem operativen Gewinn (Ebit) von 3,75 Milliarden Euro.

In seinem bisher stärksten ersten Quartal der Firmengeschichte steuerten alle vier Sparten mit Zuwächsen zu einem auf 14,9 Milliarden Euro erhöhten Umsatz bei. Allerdings lag der Nettogewinn aufgrund höherer Steuern mit 633 Millionen Euro knapp ein Prozent unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres.

An der Börse kamen die Zahlen nicht gut an. Zum Handelsstart verlor die Postaktie rund drei Prozent. Analysten hatten für das erste Quartal mit besseren Ergebnissen gerechnet. Auch an der geplanten Gewinnentwicklung bis 2020 haben sie Zweifel.

dpa

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