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Wirtschaft Pegel: Mehr Experimente wagen
Nachrichten Wirtschaft Pegel: Mehr Experimente wagen
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00:47 19.04.2018

Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD) hat bei der künftigen Verwertung von Windstrom zu größerer Experimentierfreude aufgerufen. Das Testen verschiedener technischer Lösungen und Modellprojekte sei im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ermöglicht worden, sagte Pegel am Mittwoch bei der Fachkonferenz „Wind und Maritim“ in Rostock. Er erinnerte an die Anfänge der Erzeugung von regenerativer Energie, die durch steigende Nachfrage in Schwung gekommen ist.

Montage der Umspannplattform für den Windpark „Arkona“ vor der Insel Rügen Quelle: Foto: Sauer/dpa

„Die Bundesregierung der kommenden vier Jahre wird den Schlüssel in der Hand halten, um die Voraussetzungen für Projekte und Testballons zu schaffen“, sagte Pegel. Dazu gehöre auch, die Technologie für die Stabilisierung der Stromnetze so voranzutreiben, dass Strom aus Fotovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen – ob auf See oder an Land – 24 Stunden bereitstehe. Diese Form des Stromverbrauchs habe zudem den Vorteil, dass viel Energie in der Region verbraucht wird und nicht über Hunderte Kilometer hinweg transportiert werden müsse. Auch das werde die Akzeptanz der Windkraft erhöhen, sagte Pegel.

Aktuell sucht die Windkraft-Industrie nach Wegen, die Nachfrage für ihren Strom zu erhöhen. Diese sieht sie im Bereich von Wärme und Verkehr. Nach Ansicht von Weert Canzler vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel in Berlin dürfen die geforderten Experimentierräume allerdings nicht zu klein oder zu anspruchslos ausfallen. Dabei spielten Start-up-Unternehmen eine große Rolle. „Aber auch die Nutzer müssen das toll finden.“

Joachim Mangler

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