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„Playboy“ & Co: Erotik-Magazine durch das Netz unter Druck

Kostenlos und jederzeit „Playboy“ & Co: Erotik-Magazine durch das Netz unter Druck

Ob „Playboy“, „Hustler“ oder „Penthouse“ - das Internet hat das Geschäft mit gedruckten Erotik-Zeitschriften deutlich erschwert.

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Die legendäre „Playboy Mansion“ des „Playboy“-Gründers Hugh Hefner in Beverly Hills.

Quelle: PeI/PEI

Los Angeles. Ob „Playboy“, „Hustler“ oder „Penthouse“ - das Internet hat das Geschäft mit gedruckten Erotik-Zeitschriften deutlich erschwert. Grund ist die Masse an oftmals kostenlos zugänglichen Websites für pornografische Inhalte.

Der Vorsitzende des Unternehmens Playboy-Enterprises, Scott Flanders, sagte im Jahr 2015: „Man ist jetzt einen Klick entfernt von jedem nur denkbaren sexuellen Akt für umsonst.“

Schätzungen zur Zahl pornografischer Websites gehen weit auseinander. Das Online-Magazin „Salon“ berichtete 2013 von weltweit 25 Millionen Porno-Websites - zwölf Prozent der Websites weltweit. Dem Computer-Blog „ExtremeTech“ zufolge machen pornografische Inhalte rund 30 Prozent des weltweiten Datenverkehrs aus. Das Unternehmen „Covenant Eyes“, dessen Software Kinder im Internet vor nicht jugendfreien Inhalten schützen soll, zählt 6,1 Milliarden Suchanfragen rund um Pornografie seit Anfang 2015.

Magazinverleger hat diese Porno-Flut stark unter Druck gesetzt. Die „Playboy“-Auflage sank von einst sieben Millionen in den 70ern auf 800 000 Stück im Jahr 2015. Die Marke versuchte im Gegenzug, sich mehr im Mainstream zu positionieren, indem Fotos nackter Frauen von der Playboy-Website und zeitweise auch aus dem Heft verbannt wurden.

Auf der neuen „safe for work“-Website - einer Internetseite, die auch am Arbeitsplatz geklickt werden kann - schien das Konzept aufzugehen: Die Besucher-Zahl vervierfachte sich laut „Playboy“ nach dem Schritt schlagartig von 4 auf 16 Millionen Besucher pro Monat.

dpa

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